Interims-Finanzexperte bei Aagon wird CFO und Co-Geschäftsführer

CEO Jürgen Vogler will Aagon in die nächste Wachstumsphase führen – mit Patrick Lux an seiner Seite, der die Finanzen und den Markt des IT-Management-Anbieters sehr gut kennt und sich daher sicher ist: "Hier geht was vorwärts!"

"Hier geht was vorwärts!", so CFO Patrick Lux: "Bei Aagon trifft hohe fachliche Expertise auf eine Kultur, die Themen entschlossen vorantreibt. Genau dieses Umfeld bietet die Möglichkeit, Strukturen zu schaffen, die Wachstum langfristig unterstützen und gleichzeitig die Innovationskraft des Unternehmens stärken." (Foto: Aagon)

Softwareanbieter Aagon hat Patrick Lux zum CFO und Co-Geschäftsführer an der Seite von CEO Jürgen Vogler berufen. Der Finanzmanager hatte das Ressort bereits seit Januar dieses Jahres inne, zunächst als Interims-CFO. Er wird für Finanzen und Controlling, Steuern, Recht sowie Einkauf zuständig sein. Zu den beruflichen Stationen von Lux zählen unter anderem KPMG, die Holtzbrinck Gruppe, Hella Gutmann Gruppe sowie die Portfoliounternehmen Ingentis und Effectory von Maguar Capital.

Mit der Festeinstellung von Lux unterstreicht Aagon seine Wachstumspläne als Anbieter von Unified Endpoint-Management. Zwei Top-Personalien in diesem Jahr untermauern den Schwerpunkt auf Vertrieb - auch über den Channel: Im April hatte Aagon die vakante Position eines Channel-Chefs mit Philipp Naujoks besetzt. Im Juli wurde Aagons-Urgestein Sven Häckel zum Gesamtvertriebsleiter befördert.

Herr der Zahlen beim Soester Softwarehersteller ist nun also Patrick Lux, zugleich Co-Geschäftsführer. Der Aufbau eines "durchgängigen KPI-Framework für wiederkehrende Umsätze (Recurring-Revenue-Geschäft)" stehe dabei im Vordergrund. Sowie moderne Prozesse und Systeme, "die Transparenz schaffen und fundierte unternehmerische Entscheidungen ermöglichen", heißt es in der Pressemitteilung.

Vom "Unified Endpoint Management zum Secure Unified Endpoint Management"

Die Funktion einer modernen Finanzorganisation besteht für Lux nicht lediglich im Berichtswesen. Sie müsse "aktives Steuerungsinstrument für profitables Wachstum" sein, ist er überzeugt. Lux' wichtigster Sparring-Partner, neben Vogler, ist Stefan Fritz vom Münchner Private Equity-Unternehmen Primepulse.

Anfang 2025 hatte die von Klaus Weinmann geleitete Primepulse zusammen mit Investor-Partner Genui von den Aagon-Gründern die Mehrheit am Softwarehersteller aus Soest übernommen. Wenig später schieden die Gründer aus, Primepulse holte Jürgen Vogler zu Aagon. Der neue CEO besetzte Schlüsselstellen neu, belebte wieder den Channel-Vertrieb und setzt auf Internationalisierung, wie er gegenüber CRN zum Amtsantritt sagte.

"Aagon verfügt über eine starke Marktposition und enormes Entwicklungspotenzial. Besonders reizt mich die Transformation vom Spezialisten für Unified Endpoint Management hin zum Secure Unified Endpoint Management", so CFO Patrick Lux.

Mit seiner Erfahrung im Software- und Private-Equity-Umfeld werde er "entscheidend dazu beitragen, unsere Prozesse weiter zu professionalisieren und die Grundlage für nachhaltiges Wachstum zu schaffen", kommentiert Aagon-Chef Vogler die dauerhafte Besetzung des CFO-Postens durch Lux. "Patrick hat bereits während seiner Zeit als Interims-CFO gezeigt, dass er strategische Klarheit mit operativer Umsetzungskraft verbindet".

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