Tobit Software: Ludwig Groten tritt in die großen Fußstapfen des verstorbenen Vaters
Er werde sein Lebenswerk fortführen, will natürlich auch eigene, neue Wege gehen: Ludwig Groten folgt bei Tobit auf seinen im Mai plötzlich verstorbenen Vater und Gründer des Softwareherstellers aus Ahaus, Charisma kann der Sohn nicht kopieren, Pioniergeist und Wagemut zeigen, dagegen schon.
So früh die Verantwortung für ein Softwarehaus und rund 200 Beschäftigte übernehmen, das hatte sich Ludwig Groten nicht ausgesucht. Er ist 29 Jahre alt, hatte im März dieses Jahres auf der KI-Messe data.unplugged in Münster seinen ersten großen öffentlichen Auftritt, war erst kurz davor in die Geschäftsführung eingetreten, um die Leitung des neu geschaffenen Bereichs Business Development zu übernehmen. 2017 trat Groten Junior in die Firma seines Vaters ein. Das erste größere Projekt mit Systemhaus Netgo unter seiner Verantwortung – Tobits KI-Plattform Sidekick wurde in die Netgo Application Platform integriert -, hatte er im Februar dieses Jahres gerade abgeschlossen. Im Mai dann verstarb sein Vater Tobias Groten, 59-jährig, an den Folgen eines Herzinfarkts.
"Mein Vater hat Tobit mit einer klaren Vision aufgebaut: Menschen und Unternehmen mit innovativer Standardsoftware erfolgreicher zu machen. Dieses Lebenswerk fortzuführen und gleichzeitig neue Impulse zu setzen, ist für mich Verantwortung und Verpflichtung zugleich", sagt Ludwig Groten, neuer Vorstandsvorsitzender der Tobit Laboratories AG, der zudem die Leitung Forschung und Entwicklung übernimmt. Produktmarketing, B2B-Vertrieb und Product Owner von SideKick haben Ludwig Groten eng mit den Produkten, Partnern und Kunden von Tobit verbunden.
Der neue Tobit-Chef kann und wird nicht auf dem Erbe seines Vaters sitzen und lediglich verwalten. Die charismatische Ausstrahlung zu kopieren, die Tobias Groten hatte, wird er erst gar nicht versuchen. Was er dagegen früh vom Vater gelernt hat, ist, das Wesen von Unternehmertum zu begreifen, Menschen für Visionen zu begeistern, sie einbinden und mitnehmen – dort, wo sie leben, arbeiten, wirken und gestalten können. Für Tobias Groten war dies das Münsterland, seine geliebte Heimatstadt Ahaus, die er mit seiner Initiative zur "Digitalstadt Ahaus" machte.
Eine ganze Stadt wird Laboratorium für Technologieentwicklung, es entstehen neue Möglichkeiten der Kommunikation zwischen und für Menschen – nicht auf dem Mars, sondern in Städten. Das Beindruckende an dieser Vision und Region, aus der Tobias und auch Ludwig Groten Kraft schöpften und schöpfen: Die Verantwortlichen der Stadt und viele Bürger in Ahaus begrüßen diese Innovationen. Ludwig Groten wird sie mit den neuen Möglichkeiten der KI weiter vorantreiben: Die Entwicklung "innovativer Standardsoftware aus dem Münsterland für Kunden weit über die Region hinaus", werde fortgesetzt.
Der Fokus liege auf professionellen, sofort einsetzbaren Produkten, die Unternehmen jeder Größe dabei unterstützen, digitale Technologien schnell und effizient einzusetzen, so Tobit in der Pressemitteilung. Tobit sei immer dann besonders erfolgreich, "wenn wir den Mut hatten, neue Technologien frühzeitig in marktreife Produkte zu übersetzen", so Ludwig Groten. "Daran wollen wir anknüpfen. Künstliche Intelligenz eröffnet enorme Chancen. Unsere Aufgabe ist es, diese Technologien für hunderttausende Menschen und Unternehmen nutzbar zu machen – souverän, praxisnah und mit echtem Mehrwert", sagt der Vorstandsvorsitzender der Tobit Laboratories AG.
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