mIT bringt Groupware und neue Optionen für Partner
Die mitteldeutsche IT baut ihr mIT Office zu einer integrierten Groupware- und Kollaborationsplattform aus. Für Systemhäuser und IT-Dienstleister soll die Lösung eine DSGVO-konforme, in Deutschland gehostete Alternative zu Microsoft 365 bieten – inklusive Partnerportal, White-Label-Vertrieb und skalierbarem Lizenzmodell.
Die mitteldeutsche IT (mIT) erweitert ihr mIT Office um umfassende Groupware-Funktionen. Die Lösung bündelt E-Mail, Chat, Videokonferenzen, Kalender, gemeinsame Dateiablage sowie Office-Anwendungen für Textverarbeitung, Tabellen und Präsentationen in einer browserbasierten Plattform. Ziel ist es, Unternehmen eine durchgängige souveräne Arbeitsumgebung bereitzustellen, in der Kommunikation, Aufgabensteuerung und Dokumentenbearbeitung enger miteinander verzahnt sind. Während einerseits große Kompatibilität und bekannte Bedienmuster den Umstieg von den gängigen Lösungen aus der Microsoft-365-Welt erleichtern sollen, will sich mIT zugleich mit einer neuen Zuordnungsarchitektur, die effizientere Workflows ermöglichen soll, davon abheben.
Im Zentrum steht dabei die objektzentrierte Kommunikation, die auf der Verknüpfung von relevanten Informationen, Quellen und Personen entlang der Workflows basiert, sodass sie jeweils direkt im Kontext der Nachricht, Datei oder Aufgabe verankert sind. Das soll Antwortketten durch Weiterleitungen reduzieren, Medienbrüche vermeiden und Entscheidungsprozesse beschleunigen.
Im Frontend zeigt sich das am deutlichsten in der sogenannten "Gruppenampel", die ein integriertes Taskboard mitbringt und Kommunikations-Objekte wie E-Mails, Chats und Termine mit einem Bearbeitungsstatus versieht: Rot steht für unbearbeitet, Gelb für in Bearbeitung und Grün für erledigt. Teams sollen dadurch schneller erkennen, welche Vorgänge noch offen sind, wer bereits daran arbeitet und welche Aufgaben abgeschlossen wurden. Damit will der Anbieter Unternehmen die interne Abstimmung vereinfachen und überflüssige Aktionen reduzieren. Statt E-Mails weiterzuleiten oder Aufgaben in separaten Chats nachzuverfolgen, können Mitarbeitende direkt am jeweiligen Objekt kommunizieren und alle Fortschritte unmittelbar im Blick behalten.
Im Hintergrund treibt mIT diese Idee mit einer automatisierten zentralen Dateiablage bis in die Dateistrukturen vor. Diese ordnet eingehende Informationen anhand von Kontakten, Projekten oder Vorgängen zu. Über sogenannte "Flexobjekte" können sie bei Bedarf zudem mit anderen spezifischen Prozessen verknüpft werden. Dadurch werden Dokumente, Kommunikationsverläufe und Aufgaben kontextbezogen auffindbar, ohne dass Nutzer sie mehrfach speichern oder in unterschiedlichen Systemen und Versionen suchen müssen. Das soll nicht nur den Aufwand durch manuelle Ordnerstrukturen und redundante Dateiablagen verringern, sondern zugleich eine zentrale Historie pro Kunde oder Projekt erzeugen, auf die berechtigte Nutzer in Echtzeit zugreifen können.
Alternative zu Microsoft 365 mit deutscher Datenhaltung
Die mIT positioniert ihr erweitertes Office-Paket als Alternative zu Microsoft 365, die Partner mit drei zentralen Argumenten bei ihren Kunden anbringen können. Neben den versprochenen Effizienzvorteilen verweist der Anbieter hier auf eine hohe Kompatibilität. Durch die Integration von OnlyOffice unterstütze die Plattform gängige Office-Formate wie Word, Excel und PowerPoint und biete zudem eine bekannte Oberfläche, die wenig bis keine Umgewöhnung benötige.
Hinzu kommt das bei den Kunden immer stärker eine Rolle spielende Argument der Souveränität. mIT betont, dass wie bei allen seinen Angeboten sämtliche Daten in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland verarbeitet werden. Damit ist die Lösung besonders für Kunden mit hohen Anforderungen an Datenschutz und digitale Souveränität attraktiv, die eine europäische beziehungsweise deutsche Cloud-Office-Umgebung bevorzugen oder spezielle regulatorische Anforderungen erfüllen müssen.
Welche Möglichkeiten mIT seinen Partnern für den Vertrieb der neuen Lösung bietet, lesen Sie auf der nächsten Seite.
Mehr Spielraum für Systemhäuser und IT-Dienstleister
mIT- Gründer und -Geschäftsführer Martin Flechsig geht davon aus, dass diese Kombination den Partnern reges Interesse der Kunden verschaffen wird: "Die Vorstellung des mIT Office im Dezember 2025 hat bei unseren Partnern zu einem deutlich erhöhten Wachstum geführt, das sich mit der Aufwertung der Kollaborations- und Groupware-Funktionen noch einmal verstärken dürfte."
Gemeinsam mit dem Ausbau zur Groupware erweitert mIT deshalb auch die Unterstützung für die Partner bei Vermarktung, Rollout und Betrieb. Sie bekommen dazu unter anderem ein überarbeitetes Partnerportal an die Hand, dass es ihnen ermöglichen soll, Cloud-Office-Instanzen für ihre Kunden selbstständig zu konfigurieren und bereiterstellen. Damit sollen zeitaufwendige Ticketprozesse entfallen und neue Kundenumgebungen schneller ausgerollt werden können.
Kommerziell setzt mIT dabei auf ein umsatzabhängiges Rabattmodell und flexible Preisgestaltung. Für Partner eröffnet dies Spielraum bei Paketierung, Marge und Endkundenangeboten. Hinzu kommt der Vertrieb als White-Label-Lösung in der DACH-Region. Damit können IT-Dienstleister die Plattform in ihr eigenes Portfolio integrieren und sie darüber als souveräne Office- und Kollaborationslösung für mittelständische Kunden positionieren.
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