mIT verspricht souveräne "KI ohne Kopfschmerzen"

Die mitteldeutsche IT (mIT) erweitert ihr Angebot um vier souveräne KI-Services. Systemhäuser, Dienstleister und Hersteller können ihren Kunden damit schnell und einfach bedarfsgerechte Dienste wie ein KI Gateway, LLM-VMs, hochverfügbare Kubernetes-LLM-Cluster sowie ein KI Agent Deployment aus lokalen Rechenzentren bieten.

Wie beim restlichen Stack auch können die KI-Services in einer Verwaltungsoberfläche, die die Infrastruktur baukastenartig verbildlicht, modular hinzugefügt und bis hin zu den Kunden-Preismodellen individuell eingestellt werden (Foto: mitteldeutsche IT)

Nach der Einführung einer eigenen Office-Alternative und der Zertifizierung ihrer mIT-Cloud nach BSI C5 Typ 2 baut die mitteldeutsche IT (mIT) ihr Portfolio jetzt in Richtung KI aus. Damit bekommen Partner wie Systemhäuser, Dienstleister und Softwarehersteller zusätzlich zu den bestehenden souveränen und datenschutzkonformen IaaS und PaaS-Angeboten nun auch entsprechende KI-Services an die Hand. Mit diesen können sie unabhängig von den Hyperscalern bedarfsgerechte KI-Anwendungsfälle für sich und ihre Kunden abbilden, von einfachen Pilotprojekten über individuelle Unternehmensanwendungen bis hin zu hochverfügbaren KI-Architekturen.

"In der mIT KI Cloud ist die KI kein Selbstzweck, sondern das passende Werkzeug für den sofortigen produktiven Einsatz in vorhandenen Geschäfts- und Verwaltungsprozessen." Martin Flechsig, Gründer und Geschäftsführer, mIT (Foto: mitteldeutsche IT)

Dank der Vorkonfektionierung können sie den Resellern und ihren Kunden laut mIT zudem in kürzester Zeit und ohne großen Anpassungs- oder Integrationsaufwand bereitgestellt werden. "Wir machen für unsere Kunden eine sichere KI-Infrastruktur und DSGVO-konforme KI-Modelle auf Knopfdruck verfügbar", verspricht Geschäftsführer Martin Flechsig. "Damit steht mIT für KI ohne Kopfschmerzen." Folgende vier KI-Pakete bietet die mIT ihren Partnern ab sofort an:

KI Gateway

Mit dem KI Gateway stellt der Cloud Service Provider über seinen hochverfügbaren mIT KI-Cluster einen vorgefertigten Container für den direkten Zugriff auf verschiedene Open-Source-KI-Modelle wie Qwen, Mistral oder GPT-OSS zum Einstiegspreis bereit. Der Anbieter verspricht eine Bereitstellungszeit von unter zwei Minuten sowie eine schnelle Einbindung des KI-Modells in eigene Anwendungen über eine Standard-API. Damit empfiehlt sich das Gateway insbesondere für Einsatzszenarien wie Tests, Pilotprojekte und erste einfache Anwendungsfälle bei den Kunden.

Variante 1: KI Gateway (Foto: mitteldeutsche IT)

Sprachmodell als LLM-VM

Für Kunden, die etwas mehr individuellen Gestaltungsraum, Kontrolle und Leistung wünschen, ist dieser Dienst gedacht, mit dem Unternehmen ein selbst gewähltes Large Language Modell (LLM) auf einer virtuellen Maschine bereitgestellt werden kann, die Zugriff auf dedizierte Nvidia-GPUs hat. Das erhöht die Leistungsfähigkeit und Sicherheit und bietet zugleich mehr Optionen, etwa für spezifische Anpassungen. Auch hier verspricht mIT wieder eine schnelle und einfache Einrichtung, die VM soll innerhalb von fünf Minuten aktiv sein.

Variante 2: Sprachmodell als LLM-VM (Foto: mitteldeutsche IT)

High Availability Kubernetes LLM Cluster

Die größte und teuerste Ausbaustufe für die LLM-Umgebung bietet schließlich ein hochverfügbares Kubernetes-Cluster mit mehreren GPUs, das auch umfangreiche und anspruchsvolle KI-Workloads verarbeiten kann und dabei zugleich hohe Verfügbarkeitsanforderungen erfüllt. Selbst bei dieser Variante sollen die Partner ihren Kunden den Service in weniger als zwei Stunden bereitstellen können.

Variante 3: High Availability Kubernetes LLM Cluster (Foto: mitteldeutsche IT)

KI Agent Deployment

Mit dem "KI Agent Deployment" hat mIT zudem ein Angebot geschnürt, das für die Anbindung von KI an bestehende Systeme, wie CRM- und Ticketsysteme oder SIP-Telefonanlagen zu einem moderaten Preis gedacht ist. Mögliche Einsatzbereiche sind beispielsweise Call-Center, die Bearbeitung von Support-Tickets und die Projekt- und Aufgabenverwaltung sowie die Programmierunterstützung. IT-Dienstleister können die quelloffene Benutzeroberfläche (Open WebUI) mit Hilfe eines MCP-Servers etwa dazu nutzen, einen virtuellen Support-Mitarbeiter zu erzeugen, mit dem ihre Kunden text- oder sprachbasiert kommunizieren können. Darüber hinaus unterstützt sie der KI-Agent bei Bedarf bei alltäglichen Aufgaben wie der Textkorrektur oder dem Verfassen von E-Mails und Nachrichten. Die Bereitstellungszeit taxiert mIT auf weniger als fünf Minuten, den Einrichtungsaufwand als gering.

KI Agent Deployment (Foto: mitteldeutsche IT)

Die Abrechnung der KI-Dienste erfolgt zu fest definierten Preisen oder nach Token, sodass die Partner und ihre Kunden verlässlich planen und skalieren können. Alle vier Services basieren auf der nach BSI C5 Typ 2, Trusted Cloud, ISO 27001 und ISO 9000 zertifizierten mIT Cloud und werden ausschließlich in TÜV-geprüften Rechenzentren in Leipzig, Hannover und Frankfurt betrieben. Die KI wird ausschließlich innerhalb der eigenen Kundenumgebung trainiert, sodass sensible Daten das Unternehmen nicht verlassen und weder mIT oder Dritte Zugriff darauf haben. Dadurch eigenen sich die souveränen KI-Services auch für Kunden in sensiblen Umgebungen wie im Kritis-Umfeld, der öffentlichen Verwaltung oder dem Gesundheits- und Rechtswesen, die höchste Zertifizierungsanforderungen haben. Darüber hinaus bietet mIT den Partnern für den Support selbst entwickelte fertige KI-Angebote, etwa für Ticket-Systeme oder den Einsatz im First-Level-Support.

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