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Video, Venture, Abos: Das ist neu bei Dropbox

Auf seiner Konferenz "Work in Progress" kündigte Dropbox viele Neuerungen an: Ein bisschen Hollywood mit Videohub Studio, eine Art KI-Butler für Suche, Wallstreet-Phantasien mit Dropbox Venture sowie neue Preisstrukturen der Abonnements.

Martin Fryba
clock • Lesezeit 3 Min.
Video, Venture, Abos: Das ist neu bei Dropbox

Dropbox zeigte auf seiner Konferenz "Work in Progress" am Montag gleich mehrere Neuerungen. Der Pattformanbieter für kollaboratives, ortsungebundenes Arbeiten stellte seine neuen Features für Videos in den Vordergrund. Kein Wunder, denn remote wird ja nicht nur still vor sich hingearbeitet, sondern es finden Meetings, Schulungen, Zertifizierungen und vieles mehr statt, das meiste wird aufzeichnet, bearbeitet, exzerpiert und archiviert. Das alles kann man in Kürze mit Dropbox Studio erledigen, und zwar innerhalb des Dashboards.

Was ist, bzw. was kann Dropbox Studio? Auf einer zentralen Seite legen Nutzer Videoprojekte an, dann können sie zuschneiden, den Content in Kapitel aufteilen, Leerstellen oder überflüssigen Füllwörter entfernen, per KI-Hilfe Transkript ändern, Zeitstempel setzen und natürlich das fertige Video teilen.

Studio in englischer Sprache wird zunächst ausgewählten Kunden vorbehalten, bevor das Feature In den kommenden Wochen und Monaten alle bestehenden Kunden bereitgestellt wird. Wer nicht lange warten will, trägt sich in die die Warteliste ein.

Einfacheres Arbeiten, aber arbeiten muss man - leider - noch selbst

Dropbox zerbricht sich dauernd den Kopf, wie man das Dashboard gestaltet. Immer mit den Zielen: Medienbrüche verboten, alles hat sich innerhalb der Konsole abzuspielen. Das stellt Designer vor große Herausforderungen, wenn immer mehr Funktionen dazukommen. Jetzt gibt es eine neugestaltete Benutzeroberfläche, auf der man hier noch einfacher, weil noch übersichtlicher arbeiten und Content finden (Vorschaufunktion) können soll.

Klar, das alles kosten Geld, und das Dropbox-Management brütet stets über der Lizenzstruktur und kommt zum Ergebnis, dass es weiter einfach zu kapieren sein muss, wenn es denn schon nicht billiger werden darf. Übrigens: Die Industrie der Lizenz-Auditierung verdient (noch immer, bald mit KI aber vielleicht nicht mehr) prächtig am Software-Dschungel großer Traditionskonzerne, bei Dropbox aber gibt es nichts zu auditieren, denn die US-Amerikaner bleiben bei ihren drei neuen Abo-Modellen klar im Kopf: Dropbox Essentials, Dropbox Business und Dropbox Business Plus.

Der Ein-Mann-Betrieb findet das für ihn passende Abo genauso wie der Mittelständler mit mehreren Tausend über Kontinente verstreut arbeitende Remote-Workers. Die neuen Dropbox-Abos sind für Neukunden sofort gültig. Kunden, die bereits ein kostenpflichtiges Dropbox-Abo haben, erhalten in den kommenden Wochen und Monaten automatisch ein Upgrade auf die neuen Modelle zum gleichen Preis.

Ob sich das Preismodell für Reseller ändert? Denn Dropbox ist nicht nur Direktgeschäft, sondern er Konzern will mehr und mehr Vertriebspartner gewinnen, auch über die Distribution (DSD in DACH, wie CRN berichtete). Diese Information steht noch aus.

Dropbox Dash und Dropbox AI 

Keine Konferenz eines Tech-Riesen, auf der nicht über KI gesprochen und Features dazu angekündigt werden. So auch bei Dropbox:  Updates für Dropbox Dash (KI-gestützte Suche) und Dropbox AI, die aber noch nicht im deutschsprachigen Raum verfügbar sind. Man kann sich hier also noch richtig freuen, wenn der virtueller Content-Zusammenfassungs-Butler auf Befehl blitzschnell Fotos eines bestimmten Datums zusammenstellt oder 100 und mehr Seiten eines Vertrags auf das Wesentlichste destilliert. Stolpert James einmal oder gebärdet sich dysfunktional, ist kein virtuell ausgelegtes Löwenfell schuld. Haben Sie Nachsicht auch mit einer KI, die noch im Alphastadium viel, aber sehr schnell lernt. Um später selbst weit verzweigten Content wie ein Magier auf Ihren Bildschirm zu zaubern.

Dropbox Ventures investiert in Aug X Labs und LlamaIndex

Damit die Nutzer über den KI-Zauber auch noch in vielen Jahren staunen können, muss ein Technologieriese die (menschliche) Intelligenz von jungen, ehrgeizigen und manchmal besessenen Datenexperten aufsaugen. Dafür sind Spürhunde zuständig, die in den "Ventures" genannten BUs von Konzernen den Markt sondieren.  Mit einem Topf von 50 Mio. US-Dollar kann Dropbox freilich nicht gegen die Milliarden mithalten, die etwa Microsoft, Google oder AWS ausgegeben haben. Muss Dropbox auch nicht, man fokussiert sich schließlich auf solche Start-ups, die die Kernplattform verbessern und neue Features entwickeln.

Das wäre das Videoerstellungstool von Aug X Labs und das Daten-Framework von LlamaIndex. Dropbox unterstützt die Entwicklungen dieser beiden jungen Firmen, die modernes Arbeiten mithilfe von KI immer besser, automatisierter und damit effizienter machen.

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