Die besten KI-PCs 2026: Top-Business-Laptops und Workstations
Fast jeder zweite im Unternehmensumfeld verkaufte Rechner ist inzwischen ein KI-PC. Um diese Nachfrage bedienen zu können, müssen Systemhäuser jedoch sowohl wissen, welche Unternehmensbereiche die Geräte wollen und brauchen, als auch welche Modelle sich für diese Anforderungen eignen.
Immer mehr Systemhäuser berichten über eine steigende Nachfrage nach KI-PCs bei ihren Unternehmenskunden. Allerdings kommen die Anfragen aus verschiedensten Abteilungen und Bereichen, sodass Erfahrungen gefragt sind, diese zu identifizieren und passend zu bedienen. Oft nähern sich die Lösungsanbieter dem Thema an, indem sie die Geräte auch intern einsetzen, um so verschiedene Modelle und Einsatzzwecke in der Praxis zu evaluieren und sich ihre Vorteile und darauf aufbauende neue Geschäftschancen zu erschließen. Angesichts der zunehmenden Fülle an verfügbaren KI-PCs, die alle großen Hersteller wie Lenovo, Dell Technologies, HP, Microsoft und andere im Portfolio haben, wird es jedoch immer schwieriger, den Überblick zu behalten.
CRN hat deshalb einige der interessantesten aktuellen KI-PC-Angebote genauer unter die Lupe genommen, um zentrale Funktionen und Spezifikationen herauszuarbeiten. Zusätzlich haben wir mit bereits stark im KI-PC-Geschäft aktiven Experten gesprochen, um Systemhäusern damit eine Basis zu liefern, die ihnen die nächsten Projekte und Kaufentscheidungen erleichtern soll. So berichtet etwa Chris Bogan, Vice President of Sales des US-Systemhauses Mark III Systems, dass der Verkauf von KI-PCs an die Kunden in diesem Jahr zu einem Schwerpunkt seines Unternehmens avanciert ist, das mit einigen der größten Anbieter in diesem Bereich zusammenarbeitet, darunter Nvidia, Dell und Lenovo.
Bogan ist überzeugt, dass Systemhäuser eine tragende Rolle dabei spielen, KI-PCs in der Unternehmenswelt zu verankern, da sie die Kunden über die reine Hardware hinaus intensiv zu den KI-PCs beraten und das Change Management rund um die Einführung und Nutzung der Geräte begleiten müssen. Aus seiner Sicht können Systemhäuser diese Bandbreite jedoch auf der anderen Seite auch zu ihrem Vorteil machen und dafür nutzen, Potenziale zu erschließen, die über nichttechnische Anwender entstehen. Denn seiner Erfahrungen kommen der Bedarf nach der Einführung von KI-PCs und der entsprechende Beschaffungsimpuls oft eher von innovativen Abteilungen selbst, als von IT-Seite. "Diese Innovatoren können aus jeder Abteilung kommen", beobachtet er. "Marketing, Produktentwicklung, IT, App-Entwicklung. Aus allen diesen Bereichen. Oft sind es auch Geschäftsanwender, die Kollegen aus der Finanzabteilung, oder die Fachbereichsmitarbeiter und Business-Analysten."
Wachstum des KI-PC-Marktes beschleunigt sich 2026
Auch statistisch schlagen sich immer mehr Anzeichen für das Wachstum im KI-PC-Markt nieder. Auf Herstellerseite lieferte das jüngste Beispiel dafür HP. Bei der Vorstellung der jüngsten Quartalszahlen teilten Unternehmensvertreter mit, dass der Anteil von KI-PCs am Auslieferungsmix im vergangenen Quartal von mehr als 35 Prozent auf 44 Prozent gestiegen sei.
Im April erklärte IT-Distributor Ingram Micro laut einem Call-Transkript, KI-PCs machten rund ein Viertel der gesamten PC-Basis des Unternehmens aus – mit steigender Tendenz. Günstigere Preise für KI-PCs könnten die Nachfrage befeuern; eine breitere Einführung von KI-PCs könnte zudem den Geräteaustauschzyklus verlängern und die traditionelle Zyklik des Endpoint-Marktes abmildern, heißt es in einem William-Blair-Bericht vom Juni.
Gartner zufolge beliefen sich die weltweiten PC-Auslieferungen im ersten Quartal 2026 auf 62,8 Millionen Einheiten, ein Plus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Marktforschungsunternehmen führte den Anstieg jedoch darauf zurück, dass Kunden erwarteten Preiserhöhungen zuvorkommen wollten. Lenovo kam mit 26,5 Prozent auf den höchsten Marktanteil, gefolgt von HP mit 19,3 Prozent und Dell mit 16,5 Prozent. Lenovo verzeichnete ein Wachstum von 9,5 Prozent im Jahresvergleich, Dell legte um 7,6 Prozent zu. HP verbuchte laut dem April-Bericht einen Rückgang von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Ein von International Data Corp. erstellter und vom Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) gesponserter Bericht konstatiert darüber hinaus, dass 60 Prozent der Organisationen KI-PCs pilotieren oder bereits eingeführt haben, 33 Prozent davon befinden sich bereits in Pilotprojekten. Weitere 21 Prozent der Organisationen planen laut der Untersuchung, KI-PCs innerhalb von zwölf Monaten einzuführen.
Damit scheint festzustehen, dass KI-PCs die Systemhauslandschaft in den nächsten Monaten noch mehr beschäftigen werden. Die zweite große Frage neben dem "Wo", also dem Kunden und Einsatzort, ist das "Was", also die passende Hardware. Dafür stellt CRN im Folgenden einige der besten businessorientierten KI-PCs vor, die Lösungsanbieter sowohl für interne Vorteile als auch zur Unterstützung der KI-Reise ihrer Kunden in Betracht ziehen können.
Lenovo ThinkPad X13 Gen 7
Lenovo hat sein ThinkPad X13 der siebten Generation im Mai zu einem Einstiegspreis von 1.499 US-Dollar verfügbar gemacht.
Der PC des in Peking ansässigen Computerherstellers wiegt rund zwei Pfund und gehört damit zu den leichtesten verfügbaren ThinkPads. Anwender können laut Lenovo zwischen Intel-Core-Ultra-Prozessoren der Serie 3 und AMD-Ryzen-AI-Pro-400-Prozessoren wählen, um ihre Geräte für Business-Workloads und integrierte KI-Funktionen auszustatten.
Das X13 bietet USB-C-, USB-A- und HDMI-Anschlüsse sowie optional 5G-Konnektivität und Unterstützung für Wi-Fi 7. Der PC verfügt außerdem über eine 5-Megapixel-Infrarotkamera und eine verbesserte Audioverarbeitung für klarere Kommunikation in hybriden Arbeitsumgebungen.
Zur Verlängerung des Gerätelebenszyklus und zur einfacheren Wartung können Anwender laut Lenovo Akku, Solid State Drive (SSD), WWAN-Modul und D-Cover austauschen.
Lenovo verfügt laut CRNs Channel Chiefs 2026 weltweit über rund 120.000 Partner.
Lenovo ThinkPad L14
Lenovos ThinkPad L14 der siebten Generation ist seit Mai verfügbar.
Der 14-Zoll-Rechner bietet laut Lenovo bis zu 64 GByte DDR5-Arbeitsspeicher und bis zu 2 TByte SSD-Speicher. Die Geräte verfügen über 5-Megapixel-RGB- und Infrarotkamera-Optionen, Dolby-Atmos-Audio mit erweiterter Sprachverarbeitung sowie hellere Display-Panels. Unterstützt werden Wi-Fi 7 und WWAN-Konnektivität sowie USB-C-, USB-A-, HDMI- und RJ45-Anschlüsse.
IT-Teams können Tastatur, Akku, zugänglichen Arbeitsspeicher (DIMM), SSD, WWAN-Modul, Lautsprecher und weitere Komponenten austauschen, um die Wartung zu erleichtern und Ausfallzeiten zu reduzieren.
Käufer können außerdem Lenovos ThinkPad L16 der dritten Generation mit 16-Zoll-Display in Betracht ziehen, das ebenfalls bereits verfügbar ist.
Dell Pro 5
Dell Technologies hat seine 14- und 16-Zoll-Geräte der Pro-5-Serie im Mai verfügbar gemacht und bereits im März eine neue Micro-Option auf den Markt gebracht.
Der Computerhersteller aus Round Rock, Texas, bietet die Pro-5-Systeme laut Dell mit einer Auswahl an Intel- und AMD-Prozessoren sowie unterschiedlichen Display-, Speicher- und Storage-Optionen an, um sie an Workflow-Anforderungen und IT-Standards anzupassen. Dell Pro 5 soll bis zu zwölf Prozent dünner sein als die vorherige Generation und bis zu 21 Prozent dünner als konkurrierende Designs.
Der Pro 5 Micro ist Dells erster Copilot+ PC im Mainstream-Desktop-Segment. Er liefert mit seiner Neural Processing Unit (NPU) 50 Tera Operations per Second (TOPS) für die stromsparende Beschleunigung von KI-Workloads und unterstützt Speichergeschwindigkeiten von bis zu 7.200 Mega-Transfers pro Sekunde (MT/s), um Multitasking zu verbessern.
Der Micro bringt einen besonders kompakten Formfaktor für Umgebungen mit begrenztem Platzangebot mit und bietet integrierte Type-C-Konnektivität mit bis zu 100 Watt Power Delivery-In, sodass der Micro direkt über einen USB-C-Monitor mit Strom versorgt werden kann.
Dell bietet zudem eine Pro 5 Wired Fingerprint Enhanced Sign-in Security (ESS) Mouse mit erweitertem Schutz auf Hardwareebene für die Windows-Hello-Authentifizierung an. Sie soll zusätzliche Sicherheit bieten und eine Alternative zu langen, komplexen Passwörtern darstellen.
Zu Dells wichtigsten Channel-Zielen für dieses Jahr gehört es laut CRNs Channel Chiefs 2026, Partner dabei zu unterstützen, eine KI-Strategie zu entwickeln und KI-Lösungen zu verkaufen, sowie den Anteil professioneller Services zu erhöhen, die über Partner abgewickelt werden.
Dell Pro 14 Premium
Im März machte Dell sein Pro 14 Premium für Führungskräfte und kundennahe Manager verfügbar, die viel unterwegs sind. Es ist mit 2,54 Pfund das bislang leichteste Pro-Notebook des Herstellers.
Dell bewirbt das Pro 14 Premium als sieben Prozent dünner als die Vorgängergeneration; es misst zwischen 0,66 und 0,78 Zoll in der Höhe. Zudem ist es 12,25 Zoll breit und 8,53 Zoll tief. Das Gerät verfügt über ein Gehäuse aus Magnesiumlegierung sowie optional über ein Tandem-OLED-Display, das 24 Prozent energieeffizienter und 49 Prozent leichter sein soll als herkömmliche starre OLED-Displays.
Das Pro 14 Premium verfügt laut Dell über eine 8-Megapixel-HDR-Kamera. Es bietet Display-Panels mit bis zu 500 Nits und eine stromsparende Mini-LED-Tastaturbeleuchtung, die den Energieverbrauch der Tastatur um bis zu 75 Prozent senken und die Akkulaufzeit um bis zu vier Stunden verlängern kann.
Die Pro-14-Premium-Modelle nutzen Intel-Core-Ultra-Prozessoren der Serien 3 und 3H für KI-Verarbeitung auf dem Gerät und bringen diesen Copilot+ PC auf bis zu 50 TOPS. Die Speichergeschwindigkeit erreicht 8.533 MT/s, und das „Collaboration Touchpad“ ermöglicht schnellen Zugriff auf Bedienelemente von Zoom und Microsoft Teams für Mikrofon, Kamera, Bildschirmfreigabe und Chat.
HP ZBook 8 G2i
HP hat im April seine KI-Workstations ZBook 8 G2i mit Intel-Prozessoren und ZBook 8 G2a mit AMD-Prozessoren vorgestellt.
Der Computerhersteller aus Palo Alto, Kalifornien, positioniert die Workstation laut HP als leichte Option für mobile Beschäftigte – mit AMD- und Intel-Varianten, integrierter oder dedizierter Grafik, skalierbarem Arbeitsspeicher und verbesserter Mobilität, ohne die Akkulaufzeit zu beeinträchtigen.
Die ZBook-8-Modelle versprechen schnelle 3D-Design-Funktionen mit einer maximalen System-Thermal-Design-Power (TDP) von bis zu 70 Watt sowie einen kompakten Formfaktor mit einem neuen GaN-Netzteil, das bis zu 40 Prozent kleiner und 50 Prozent leichter ist. Das G2i und das G2a sind in 14- und 16-Zoll-Versionen erhältlich.
Das G2a bietet bis zu einen AMD Ryzen AI 9 HX 470 Pro mit integrierter Radeon-Unified-Memory-Grafik, Copilot+-NPU und bis zu 64 GByte RAM. Das G2i bietet bis zu eine Intel-Core-Ultra-9-CPU mit Copilot+-NPU, moderner Intel-Arc-Pro-Grafik und optionaler NVIDIA RTX Pro 500 Blackwell-GPU.
Zu HPs wichtigsten Channel-Zielen für dieses Jahr gehört laut CRNs Channel Chiefs 2026, mehr Net-New-Accounts über Partner zu gewinnen und gemeinsam mit Channel-Partnern die Arbeitsweise von Kunden weiter neu zu gestalten.
HP Z8 Fury G6i
HPs Z8 Fury G6i ist für besonders anspruchsvolle Rechen- und KI-Workloads ausgelegt. Die Workstation unterstützt bis zu vier Nvidia RTX Pro 6000 Blackwell Max-Q Workstation Edition GPUs und bis zu 86 Kerne in einer einzelnen Intel Xeon 600 CPU.
HP bewirbt diese Z8 als maßgeschneidert für fortgeschrittene KI-Entwicklung, visuelle Effekte und Simulations-Workloads. Über HP Z Boost kann sie GPU-Ressourcen teilen; zudem können Anwender mit dem HP Max Side Panel Chassis Expander das interne Volumen um 15 Prozent erhöhen. Dieses Panel funktioniert auch mit HP-Z4-Workstations und ermöglicht es, größere Grafikkarten werkzeuglos zu installieren, ohne die thermische Leistung und die Wartungsfreundlichkeit durch die IT zu beeinträchtigen.
Dieses Schwergewicht liefert bis zu 2 TByte DDR5-Arbeitsspeicher der fünften Generation mit 6.400 Mega-Transfers pro Sekunde (DDR5-6400) und Fehlerkorrekturcode (ECC) für schnelles Rendering, Simulationen, Machine Learning und Videobearbeitung sowie bis zu 104 TByte Speicher. Unterstützt werden neun PCIe-Steckplätze.
Acer TravelMate P6 14
Im August kommt in Nordamerika sowie in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) Acers TravelMate P6 14 AI Windows 11 Copilot+ PC auf den Markt.
Das Business-Notebook des Computerherstellers aus New Taipei City, Taiwan, basiert laut Acer auf Intel-Core-Ultra-Prozessoren der Serie 3 mit Intel vPro und liefert 150 TOPS sowie bis zu 30 Stunden Akkulaufzeit.
Das Gehäuse des P6 14 wiegt weniger als rund 2,2 Pfund beziehungsweise 1 Kilogramm und bietet einen 71-Wattstunden-Akku mit Schnellladefunktion, Wi-Fi-7-Konnektivität sowie Thunderbolt 4 für schnelle Datenübertragung und die Anbindung externer Displays und Peripheriegeräte.
Das TravelMate P6 14 AI umfasst laut Acer Acer-ProShield-Plus-Verschlüsselung für Datensicherheit, einen optionalen Chassis Intrusion Alarm, der auslöst, wenn das Gehäuse ohne Autorisierung geöffnet wird, sowie eine integrierte Kameraabdeckung für physischen Datenschutz.
Die Geräte verfügen über KI-gestützte Kamerafunktionen, mit denen sich Bildschirminhalte über Acer Display Lens bis zu vierfach vergrößern, Meeting-Highlights in Zeitlupe prüfen und QR-Codes auf dem Bildschirm erfassen lassen, ohne Meetings zu unterbrechen. Eine 5-Megapixel-IR-Kamera mit Acer PurifiedView ermöglicht intelligente Filter in Videokonferenzen.
Das Display unterstützt variable Bildwiederholraten (VRR) für Bildschirminhalte, um die Akkulaufzeit zu verlängern.
Zu Acers wichtigsten Channel-Zielen für dieses Jahr gehören laut CRNs Channel Chiefs 2026 eine höhere Partnerprofitabilität und mehr Net-New-Accounts über Partner.
Microsoft Surface Laptop Ultra
Später in diesem Jahr soll mit dem Ultra das laut Microsoft bislang leistungsstärkste Surface Laptop des Unternehmens erscheinen.
Der Technologiekonzern aus Redmond, Washington, bewirbt den Ultra als weniger als 18 Millimeter dick und unter 4,5 Pfund schwer. Er erscheint laut Microsoft in Platin mit einem 15-Zoll-LED-PixelSense-Ultra-Touchscreen, 262 PPI und bis zu 2.000 Nits Spitzenhelligkeit bei HDR. Das Ladegerät des Ultra ist klein genug für eine Jackentasche, während das Touchpad mehr als 30 Prozent größer ist als bei Surface-Laptops der siebten Generation.
Der Chip vereint lokale KI-Agenten und KI-gestützte Funktionen in einer Plattform für Windows-Erlebnisse. Das lokale Ausführen von KI-Modellen auf dem Gerät soll zudem den Token-Verbrauch beim Experimentieren entlasten. Der Ultra verfügt über USB-C-, USB-A-, HDMI-, Kopfhörer- und SD-Kartenleser-Anschlüsse in voller Größe. Sein Nvidia-Chip kombiniert CPU und RTX-GPU für 1 Petaflop KI-Rechenleistung, so Microsoft.
Die GPU ermöglicht laut Microsoft KI-gestützte Rauschunterdrückung, intelligentes Masking, Video-Upscaling und Codevervollständigung auf dem Gerät. Der Ultra bietet bis zu 128 GByte Unified Memory für größere KI-Modelle und Datensätze direkt auf dem Gerät – mit mehr Datenschutz und geringerer Latenz.
Ein speziell entwickeltes Kühlsystem verspricht zudem nahezu die dreifache Kapazität von 15-Zoll-Surface-Laptops der siebten Generation. Anwender können interne Orientierungshilfen für einfache Reparaturen nutzen und Geräte über veröffentlichte Reparaturanleitungen und austauschbare Teile – einschließlich einer austauschbaren SSD – länger im Einsatz halten. Das Gerät bietet außerdem Windows Hello für passwortfreie Anmeldung per Gesichtserkennung.
Microsoft baut die Surface-Marke für Unternehmen und das KI-Zeitalter weiter aus. Das Unternehmen plant, Enterprise- und Commercial-Versionen seiner neuen 13-Zoll-Optionen Surface Pro und Surface Laptop mit Qualcomm-Snapdragon-X2-Prozessoren ab dem 14. Juli verfügbar zu machen.
Zudem machte Microsoft im vergangenen Monat neue Surface-Pro-for-Business- und Surface-Laptop-for-Business-Geräte mit Intel-Core-Ultra-Prozessoren der Serie 3 verfügbar und erwartet, seinen kompakten Entwickler-PC Surface RTX Spark Dev Box später in diesem Jahr auf den Markt zu bringen.
Microsoft verfügt laut CRNs Channel Chiefs 2026 weltweit über rund 500.000 Partner.
Asus ExpertCenter P600 AiO 27 Zoll
Asus stellte im März neue 27-Zoll- und 24-Zoll-Versionen seines ExpertCenter P600 AiO Copilot+ PC vor, die für KI-Leistung in Unternehmen ausgelegt sind.
Der Computerhersteller aus Taipeh, Taiwan, stattet den 27-Zoll-PM640GA und den 24-Zoll-PM670GA laut Anbieter mit AMD-Ryzen-AI-7-Prozessoren mit bis zu 50 NPU-TOPS aus. Die PCs bieten randlose Touchscreens, verstellbare Standfußoptionen und integrierte Sicherheitsfunktionen mit Full-HD-Panels (FHD), 178 Grad großen Betrachtungswinkeln und 99 Prozent sRGB-Farbgenauigkeit.
Asus ExpertGuardian soll Anwendern eine Sicherheitssuite für kritische Daten von der Hardware über Firmware bis zur Software bieten. Dazu gehören ein NIST-SP-800-155-konformes BIOS mit fünf Jahren Update-Support, integrierte biometrische Anmeldung mit FIDO-Authentifizierung, optionales TPM 2.0 und eine einjährige McAfee+-Premium-Mitgliedschaft.
Die ExpertCenter-P600-AiO-PCs verfügen über einen Kensington-Lock-Slot und Adaptive Lock mit Infrarotkamera. Damit wird erkannt, ob der Nutzer anwesend ist; das System meldet ihn automatisch an und sperrt sich, sobald er sich entfernt.
Sie unterstützen bis zu 64 GByte DDR5-Arbeitsspeicher und Dual-Storage mit bis zu 2 TByte SSD. Anwender sollen laut Anbieter feststellen, dass KI-Workloads effizienter verarbeitet werden, Daten schneller übertragen werden und viel Speicherplatz für große Dateien und Anwendungen vorhanden ist.
ExpertCenter P600 AiO unterstützt Wi-Fi-7-Konnektivität und integriert die Asus-MyExpert-Funktion, die KI nutzt, um Aufgaben zu vereinfachen, die Systemleistung zu optimieren und bessere Arbeitserlebnisse zu unterstützen. Die Geräte bieten KI-gestützte Geräuschunterdrückung zum Herausfiltern von Hintergrundgeräuschen sowie eine integrierte KI-Kamera, die Beleuchtung und Bildausschnitt automatisch anpasst.
Samsung Galaxy Book6 Enterprise Edition
Samsung hat diese Edition seines Galaxy Book6 speziell für Unternehmensumgebungen entwickelt und verspricht Spitzenleistung, Sicherheit und Verwaltbarkeit für moderne Arbeitsplätze.
Der südkoreanische Computerhersteller stattet diese Book6-Geräte mit Intel-Core-Ultra-Prozessoren der Serie 3 und Intel vPro aus. Sie sollen Bereitstellung und Konfiguration durch benutzerdefinierte Betriebssystem-Images, BIOS-Konfiguration, Logo-Anpassung, Asset-Tagging und Zugriff auf Windows Autopilot vereinfachen.
Die Geräte bieten laut Samsung biometrische Authentifizierung mit integriertem Fingerabdrucksensor und IR-Kamera und ermöglichen damit passwortfreie Anmeldung über Microsoft Windows Hello. Kryptografische Funktionen werden über ein separates Trusted Platform Module (dTPM) bereitgestellt. Samsung Knox unterstützt einen mehrschichtigen Ansatz für Sicherheit und Datenschutz.
Ihre NPUs erreichen bis zu 49 TOPS und bieten integrierte Galaxy-AI-Funktionen, darunter Schnellübersetzung und kontextbezogene Erkennung direkt vom Bildschirm, Zusammenfassung von Meeting-Notizen, hochwertige Bildaufbereitung und Dateisuche über Inhaltsbeschreibungen.
Anwender können zudem Dateien schnell zwischen Galaxy-Geräten übertragen, mehrere Geräte mit einer einzigen Tastatur und Maus steuern und auf Wunsch ein Galaxy Tab als zusätzliches Display nutzen. Zur Auswahl stehen laut Samsung 14-Zoll- und 16-Zoll-Modelle mit bis zu 24 Stunden Videowiedergabe und Schnellladefunktion, die den Akku in rund 30 Minuten wieder auf bis zu ein Drittel lädt.
Zu Samsungs wichtigsten Channel-Zielen für dieses Jahr gehören laut CRNs Channel Chiefs 2026 die Gewinnung weiterer qualifizierter Partner und die Migration von Partnern zu mehr Cloud-Lösungen.
Dieser Artikel erschien zuerst bei unserer Schwesterpublikation crn.com.
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