Riverbird integriert Cybersicherheit von Securepoint in RMM-Plattform Imperia
RMM aus Ulm, Firewall und Virenschutz aus Lüneburg: Zwei Softwareunternehmen aus dem deutschen Mittelstand stellen einen sicheren, digitalsouveränen Stack für MSPs vor. Deren Feedback bei der Entwicklung ist ausdrücklich erwünscht.
Die Diskussion um digitale Souveränität im Channel ist gekommen, um zu bleiben. Zumindest so lange in den USA ein Mann reagiert, der nach Belieben Stecker zieht und Europa das Internet, die Clouds oder Accounts ihm missliebig erscheinender User kappt, wie entsprechende Karikaturen in den sozialen Medien das Dilemma der technologischen Abhängigkeit auf den Punkt bringen. Und auch auf mühsam ausgehandelte Gesetze zwischen den USA und der EU können sich Unternehmen nicht dauerhaft verlassen: Das jüngste Urteil des höchsten Gerichts in den USA bedeutet faktisch das Aus der Unabhängigkeit der US-Handelsaufsicht FTC, auf deren Grundlage aber das sogenannte EU-US Data Privacy Framework (DPF) basiert, das den Datenverkehr zwischen USA und der EU regelt. Das alles ist hohe (Macht-)Politik, die erhebliche Auswirkungen auf Millionen Unternehmen in der EU und ihre IT-Dienstleister hat.
Deutscher Stack aus Fernwartung und IT-Sicherheit – "ohne Hintertüren"
Risiko-Management ist Teil der IT-Beratung, mit welchen Software-Anbietern MSPs die Clients ihrer Kunden warten und gegen Cyberbedrohungen schützen, wo das Rechenzentrum beim SaaS-Hosting steht, wie die Datenhoheit sichergestellt ist, das alles ist Teil der Diskussion um digitale Souveränität. MSPs, die auf die Lösungen von RMM-Anbieter Riverbird und seinem neuen Technologiepartner Securepoint setzen, können die nationale Karte ausspielen: Der eine hat seinen Sitz in Ulm, der andere in Lüneburg. Hosting findet in Rechenzentren in Deutschland statt, Support ebenfalls. "Genau das" sei "der Kern der Partnerschaft", teilen die beiden mittelständischen Softwarehäuser mit: "In Zeiten, in denen Abhängigkeiten von US-Infrastruktur zum geschäftlichen Risiko werden, entsteht hier ein durchgängig deutscher Stack aus Fernwartung und IT-Sicherheit - entwickelt in Ulm und Lüneburg, betrieben in deutschen Rechenzentren, frei von Hintertüren."
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Zum "politisch-technologischen" Kern dieser Technologiepartnerschaft kommt ein arbeitsökonomischer und vertrieblicher hinzu: Riverbird und Securepoint verzahnen RMM und Cybersecurity, so dass der Firewall- und Virenschutz-Status direkt in das Dashboard Imperia integriert ist, wie Riverbird seine neue SaaS-Plattform taufte. Ein Dashboard für das Management von zwei Aufgaben: Verwaltung von Endpoint und Security. "Die Anbindung an Imperia macht unsere Unified Security im Tagesgeschäft der Riverbird Partner sichtbar - dort, wo sie ohnehin arbeiten", kommentiert Eric Kaiser, Director Product Management bei Securepoint
In einem ersten Schritt fließen die zentralen Securepoint-Telemetriedaten in die Beta-Version ihres digitalsouveränen Stacks: Firewall-Status der Securepoint NextGen UTM-Firewall (online/offline), Update- und Lizenzstand, sicherheitsrelevante Ereignisse - alles das können MSPs in ihrem vertrauten RMM-System sehen. Ebenso den Endpoint-Schutz über Antivirus Pro, also Schutzstatus und Auffälligkeiten je Gerät erkennen und erhalten laut den Anbietern einen "lückenlosen Überblick über den Sicherheitszustand jedes Kunden - direkt neben den klassischen RMM-Kennzahlen - ohne Werkzeugwechsel."
Wenn beides in einer Oberfläche zusammenläuft, "bekommen MSPs genau das, was sie heute brauchen: Überblick, Reaktionsfähigkeit und einen Stack, der ohne Abhängigkeit von außereuropäischen Anbietern auskommt", sagt Alexander Eiermann, Geschäftsführer Riverbird.
Vorteil für Beta-User: sie erhalten frühen Zugang zur Integration, haben einen direkten Draht zu beiden Produktteams und können auf die Roadmap der nächsten Ausbaustufen Einfluss nehmen. "Wir entwickeln das bewusst eng am Feedback der Reseller", ergänzt Eric Kaiser.
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