Mondoo öffnet Managed Exposure Service für Partner
Dienstleister wie MSPs und MSSPs können ihren Kunden über das neue Powered Partner Network jetzt auch das agentenbasierte Schwachstellenmanagement von Mondoo unter eigener Marke als vollständig gemanagten Service anbieten.
Im Zuge der rasanten Entwicklung bei den Frontier-KI-Modellen wird das Management der rapide steigenden Zahl von Schwachstellen in Software und Systemen zu einer immer größeren Herausforderung für Unternehmen. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen, da sowohl Richtlinien wie NIS2 als auch Geschäftspartner wie Versicherungen sowie Auditoren und Vorstände Nachweise für ein tragfähiges und kontinuierliches Risikomanagement verlangen. Die von vielen Firmen bisher dafür genutzten Reports und Dokumentationen reichen dafür meist nicht aus. Systemhäusern und MSPs bietet sich damit eine gute Chance, den Kunden diese Arbeit abzunehmen. Statt ihnen nur eine priorisierte Liste offener Befunde zur eigenen Weiterbearbeitung zu liefern, können sie das Schwachstellenmanagement als ergänzenden Managed Service zu Angeboten wie Rund-um-die-Uhr-Monitoring, SIEM-Betrieb und Compliance-Reporting anbieten.
Einen einfachen Einstieg dafür will ihnen jetzt der deutsche Sicherheitsanbieter Mondoo bieten, indem er seine Schwachstellenmanagement-Plattform für Dienstleister öffnet und sein Partnerprogramm Planet Mondoo dafür um das Powered Partner Network erweitert. Damit können die Dienstleister ihren Kunden im gewohnten White-Label-Modell des Herstellers unter eigener Marke ein Schwachstellenmanagement als vollständig gemanagten Service anbieten, das den gesamten Zyklus von der Erkennung und Priorisierung über den Rollout bis zur abschließenden Verifizierung abdeckt. Das zugehörige Partnerprogramm bietet den MSP und MSSPs dafür unter anderem gesicherte Margen mit Deal-Registrierung, Market Development Funds (MDF) für den Marktstart sowie White-Label-Portale und im Branding des Partners gelieferte Reporte. Dazu kommen weitere Unterstützungsmaßnahmen wie technische Schulungen und einsatzfertige Service-Vorlagen. "Mit unserem Partnerprogramm geben wir ihnen die Plattform, die Marge und die Vertriebsunterstützung, um diesen Service unter eigener Marke aufzubauen", erklärt Mondoo-Mitgründer und -CSO Patrick Münch.
In der Praxis verspricht der Hersteller eine schnelle und einfache Anbindung an neue Kundenumgebungen. Da die sich Behebungsebene über vorhandene Werkzeuge legt, müssen die beim Kunden bereits vorhandenen Scanner laut Anbieter nicht ersetzt werden. Im Betrieb soll den Großteil der Arbeit dann eine agentenbasierte Remediation-Engine übernehmen. Die Analysten des Partners müssen laut Anbieter nur die von ihr vorgeschlagen Maßnahmen zur Behebung der Schwachstellen genehmigen, sodass sie anschließend automatisch über die vorhandenen Tools des Kunden wie Intune, Jamf, Ansible, GitHub oder Terraform ausgerollt werden können. Mondoo gibt an, dass ein einzelner Systemadministrator durch die Zeitersparnis zehn- bis zwanzigmal mehr Kundenumgebungen verwalten könne als bei der klassischen manuellen Bearbeitung.
Als erster großer Partner wird die Deutsche Telekom genannt, die als Kunde über die Plattform schon bisher den eigenen hybriden Bestand von mehr als 10.000 Assets absichert. Mit dem neuen Partnerprogramm bietet sie nun auf dieser Basis zugleich ihren Kunden entsprechende Managed Services an.
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