Künftiger Bechtle-Chef schafft neue Schlüsselpositionen
Mehr als ein Drittel der rund 16.500 Bechtle-Beschäftigen arbeitet im europäischen Ausland. Für den designierten Bechtle-CEO Konstantin Ebert ist unter anderem die Personalentwicklung ein wichtiger Pfeiler für die Zukunftsfähigkeit des Systemhaus-Riesen. Nicole Engenhardt-Gillé wird die zentrale HR-Stelle leiten und an den CEO berichten – eine weitere neue Schlüsselposition.
Bechtle schafft eine neue zentrale Stelle im Konzern: Nicole Engenhardt-Gillé ist seit Monatsbeginn Vice President HR & People Development und leitet künftig die Personalentwicklung bei Bechtle. Die Juristin habe laut Bechtle langjährige Erfahrung in den Bereichen Human Resources, Talent- und Führungskräfteentwicklung sowie Organisationsentwicklung. Mit ihr stärke Bechtle "die strategische Weiterentwicklung der Personalarbeit". Man trage "der hohen Bedeutung von Mitarbeitenden, Führung und Unternehmenskultur für den langfristigen Unternehmenserfolg Rechnung".
Nicole Engenhardt-Gillé kommt von der Freenet AG, wo sie als Vorständin für alle Personal- und Nachhaltigkeitsthemen des börsennotierten Mobilfunkunternehmens tätig war. Zuvor leitete sie unter anderem die Bereiche Human Resources, Recht und Beteiligungsmanagement. Seit 2009 war die Managerin für die Personalarbeit sämtlicher Gesellschaften der Unternehmensgruppe verantwortlich und begleitete zahlreiche Transformations- und Veränderungsprozesse.
Bei Bechtle wird die 58-Jährige laut Unternehmensangeben verantwortlich sein für die strategische Ausrichtung der Personalarbeit, die Weiterentwicklung von Talent- und Leadership-Programmen sowie organisationsübergreifende Initiativen zur Förderung von Führung, Zusammenarbeit und Unternehmenskultur.
Die bisherigen Leitungsfunktionen der zentralen Einheiten Human Resources und Personalentwicklung, am Firmensitz in Neckarsulm, bleiben unverändert bestehen. Nicole Engenhardt-Gillé berichtet direkt an den COO und künftigen CEO Konstantin Ebert.
Der Manager ist seit Anfang 2021 bei Bechtle. Seit feststeht, dass er Nachfolger des zum Jahresende in den Ruhestand gehenden Bechtle-CEO Thomas Olemotz wird, befasst sich Ebert mit einem zentralen Thema: wie muss die Organisation einer mehr und mehr europäisch agierenden Bechtle weiterentwickelt werden, um ein erfolgreiches Wachstum des Systemhaus die nächsten 10 Jahre fortzusetzen. Eine Dekade im Voraus zu denken, ist bei dieser Dynamik der IT-Branche ein gewaltig langer Zeitraum. Wenn es indes um die Vision bei Bechtle geht, zählt schon immer der langfristige Blick auf Märkte und das eigene Unternehmen.
Neue Schlüsselstellen: HR und Vendor-Management
Personalentwicklung ist eine der Schlüsselpositionen und keine lediglich bürokratische Amtserfüllung. Der Bechtle-Spirit muss auch jene Beschäftigen inspirieren und Gemeinschaft erzeugen, die durch Akquisitionen zu Bechtle hinzugekommen sind und noch hinzukommen werden. Das trifft vor allem auf die Bechtle-Beschäftigten im europäischen Ausland zu, wo die Neckarsulmer regelmäßig zukaufen, um hauptsächlich im personalintensiven Systemhausgeschäft zu expandieren. Von den rund 16.500 Beschäftigten arbeiten aktuell knapp 6.200 außerhalb Deutschlands, also mehr als ein Drittel.
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Bechtle ist mehr und mehr international aufgestellt, so sind auch die neuen Positionen, die Ebert schafft, zentral für die Herausforderungen in allen Bechtle-Märkten. Neben der neue HP-Stelle hat der designierte Bechtle-Chef auch erstmalig eine Führungsstelle für das strategische Hersteller-Management geschaffen und mit dem erfahrenen ehemaligen Fujitsu-Deutschland-Leiter Rupert Lehner besetzt.
Eine ebenfalls wichtige Schlüsselposition wie jene von Nicole Engenhardt-Gillé im HR-Bereich. Wichtige Stellen im In- und Ausland mit den richtigen Personen besetzen und das unter sich rasant verändernden Anforderungen an Unternehmen, wie die Managerin sagt, wird ihre Aufgabe sein. "Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Mitarbeitende ihr Potenzial entfalten und Bechtle auch künftig erfolgreich wachsen kann", so Engenhardt-Gillé zum Einstieg bei Europas größtem Systemhaus.
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