Cop-Integration verleiht ITscope Rückenwind
Anfang des Monats hat ITscope die letzten Funktionen des 2020 übernommenen cop agent in die eigene Plattform integriert und den alten Dienst abgeschaltet. Die seither festgestellte rege Bestellaktivität deutet darauf hin, dass die meisten der einstigen cop-Kunden den Schritt mitgegangen sind.
Mehr als 20 Jahre war der cop agent für viele Fachhändler und Dienstleister Teil ihrer täglichen Arbeit und erleichterte ihnen die Suche und Beschaffung. Jetzt ist der Dienst endgültig Geschichte. Rund 5 Jahre lang hatte ITscope den 2020 mit cop Software + Services übernommenen Agenten noch eigenständig weiterbetrieben, bevor im vergangenen Jahr angekündigt wurde, seine Technologie, Funktionen und Kunden auf die eigene Plattform zu migrieren. Nun vermeldet ITscope den Abschluss der finalen Integration, mit dem nun auch die letzten technischen Komponenten des bisherigen cop-agent-Diensts überführt und das alte System endgültig abgeschaltet wurde. Dass man sich dafür so viel Zeit ließ, war laut Oliver Charles, Managing Director von ITscope, eine ganz bewusste Entscheidung, um das Projekt ordentlich abzuschließen und den Übergang für die Reseller möglichst reibungslos zu gestalten: "Uns war wichtig, die cop-Kunden strukturiert und eng begleitet auf ITscope zu führen."
Dass dies offenbar gelungen ist, deuten nun erste Zahlen des Unternehmens an, das eine signifikant steigende Einkaufsaktivität und Kundenzahl registriert. Ihnen zufolge ist die Zahl der aktiven Besteller mit mindestens einer monatlichen Order "deutlich gestiegen", auf mehr als 8.000. Gleiches gilt für die Anzahl der Bestellungen, die laut ITscope von Dezember 2025 auf Januar 2026 um rund 17 Prozent zugenommen haben. Auf Seiten des Bestellvolumens brachte das ein Plus von 7 Prozent. "Dass sich die Bestellaktivität nach dem Abschluss der Integration so positiv entwickelt, zeigt, dass der Übergang im Tagesgeschäft gut funktioniert", freut sich Charles.
[siehe auch: ITscope: Ära der mutigen Studenten und Softwaregründer geht (fast) zu Ende]
Die Fachhändler und Systemhäuser können auf der neuen Plattform wie gewohnt ihre individuellen Preisvereinbarungen mit ihren Lieferanten in ITscope hinterlegen und ihre Beschaffung unabhängig von einzelnen Distributoren oder Netzwerken organisieren – nun allerdings mit einem weiter reichenden Marktüberblick und zusätzlichen ERP-Anbindungsmöglichkeiten. Zudem sind auf ITscope auch Einkaufsgemeinschaften wie comTeam, CPN, Nordanex (NEOS, SEOS) und Compass auf ITscope vertreten und bilden den Einkauf im Verbund ab.
Für ITscope reduziert die Integration den Aufwand deutlich, da durch die Konsolidierung die doppelten Strukturen für Entwicklung und Betrieb entfallen und die Ressourcen nun vollständig für die Weiterentwicklung der einheitlichen Plattform genutzt werden können. "Wir können unsere gesamte Entwicklungskraft jetzt auf ITscope konzentrieren und die Plattform entlang der zentralen Einkaufs- und Bestellprozesse gezielt weiterentwickeln", bestätigt Charles. Damit dürfte der Abschied allen Beteiligten leichter fallen, zumal "cop" neben der technischen Integration auch sprachlich ein integraler Teil von ITs"cop"e bleiben wird.
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