Bechtle stellt sich für globales Geschäft neu auf
In einer neuen Organisation führt Bechtle das Geschäft mit multinationalen Großkunden zusammen. Die neue Bechtle International Division (BID) koordiniert auch die über 300 Partner, über die das Systemhaus globale Lieferfähigkeit sicherstellt. Der designierte Bechtle-CEO Konstantin Ebert setzt auf den Ausbau des internationalen Großkundengeschäfts.
Bechtle ist nicht in den USA präsent, nicht in Asien und Indien und auch nicht in China. Dennoch kann der Systemhausriese europäische Kunden in deren Auslandsniederlassungen außerhalb Europas beliefern und für die Systemintegration sorgen. Das übernehmen Bechtles Auslandspartner. Die Schwaben unterhalten Partnerschaften zu über 300 Systemhäusern in mittlerweile rund 180 Ländern. Das Herz dieser globalen Lieferfähigkeit schlägt in der von Bechtle 2013 gegründeten Global IT Alliance (GITA). Diesem Netzwerk gehören aktuell 14 Partner an, die 240 Standorte in 96 Ländern haben und im Auftrag von Bechtle die Leistungserbringung vor Ort gewährleisten, wo Bechtle keine eigenen Niederlassungen hat. Die Neckarsulmer legen viel Wert darauf, dass sich die Partner ebenso wie Bechtle zu vorbildlichen Kundenservice und einem hohen Qualitätsversprechen bekennen.
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Neues Team: Bechtle International Division (BID)
Das globale Geschäft wurde über die Jahre immer größer und wichtiger, je mehr Bechtles Kunden über die Grenzen des europäischen Kontinents hinaus expandierten. Drei Organisationen mit rund 100 Mitarbeitenden kümmern sich um die globale Lieferfähigkeit. Intern konsolidiert Bechtle nun die Strukturen und führt die Teams in der Bechtle International Division (BID) zusammen. Die Geschäftsführung bleibt unverändert bei dem bisherigen Führungsteam der International Sales Division, Benedikt Schmidt, Markus Schmidt und Johannes Knausenberger.
Es ist mehr als nur eine interne Anpassung. Der für die Expansion zuständige Bechtle-Vorstand Konstantin Ebert will die Truppe schlagkräftiger machen, denn er sieht das Auslandsgeschäft mehr denn je wachsen im Vergleich zum deutschen Heimatmarkt. Das Großkundengeschäft wird für Bechtle immer wichtiger. Dazu zählt das Systemhaus Kunden ab 5.000 Arbeitsplätzen und multinationaler Präsenz.
"Unser internationales Geschäft ist ein wesentlicher Wachstumstreiber für den nachhaltigen Erfolg von Bechtle. Wir haben uns in den vergangenen Jahren eine herausragende Position als IT-Partner für global agierende Kunden erarbeitet, die wir künftig weiter ausbauen wollen", sagt Ebert. Als COO ist er noch bis Jahresende tätig und wird ab 2027 CEO Thomas Olemotz ablösen, der altersbedingt ausscheidet.
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