»OneXafe Solo 300«: Storagecraft bietet Business Continuity für KMUs

Mit einer neuen Appliance will Storagecraft die Sicherung und Wiederherstellung von Daten in kleinen und mittelständischen Unternehmen vereinfachen. Der Hersteller verspricht eine unkomplizierte Lösung mit Features auf Enterprise-Niveau.

»Storagecraft OneXafe Solo 300«: Cloud-basierte Business Continuity für kleine und mittelständische Unternehmen
(Foto: Storagecraft)

Storagecraft hat mit der »OneXafe Solo 300« eine neue Appliance vorgestellt, welche die Features der konvergenten Storage-Plattform OneXafe auch kleinen und mittelständischen Unternehmen zugänglich machen soll. Dafür verzichtet der Hersteller auf größere lokal bereitgehaltene Speichermengen und umfangreiche Konfigurationen und setzt stattdessen auf die direkte Anbindung an seine Cloud-Services. Die Einrichtung des Systems soll nicht lange dauern, sodass physikalische und virtuelle Maschinen binnen weniger Minuten gesichert sind und im Notfall wiederhergestellt werden können. Es müssen lediglich einige Angaben zu den SLAs gemacht werden, etwa wie regelmäßig gesichert wird und wie lange die Sicherungen aufbewahrt werden sollen.

OneXafe Solo 300 wird von einem »Intel Celeron N4100« angetrieben und ist mit 4 GByte RAM bestückt. Die Appliance besitzt einen Schacht für ein 2,5-Zoll-Laufwerk, wahlweise Festplatte oder SSD, und erlaubt es, externe Speicher via NFS, SMB, iSCSI und USB einzubinden – zwei USB-3.1-Ports sind ebenso vorhanden wie ein Gigabit-LAN-Anschluss. Sie soll eine beliebige Anzahl von PCs, Notebooks, Servern und VMs schützen. Diese werden kontinuierlich überwacht und können nach einem Ransomware-Angriff oder einem Hardware-Ausfall über die Funktion »VirtualBoot« innerhalb der Storagecraft-Cloud in virtueller Form gestartet werden, sodass Daten und Systeme schnell wieder bereitstehen und Mitarbeiter weiter mit ihnen arbeiten können. Storagecraft verspricht ein orchestriertes One-Click-Failover und Business Continuity auf Enterprise-Niveau.

Storagecraft sieht die OneXafe Solo 300 für seinen Channel als gute Möglichkeit, sein Data-Protection-Geschäft zu optimieren. Er kann mit der neuen Appliance auch kleinen Kunden ein attraktives Angebot schnüren, für das der Support-Aufwand gering sein soll und das sich in die Management-Plattformen von Connectwise und Autotask integriert.

OneXafe Solo 300 soll ab Herbst verfügbar sein und weniger als 100 Euro pro Monat und geschützter Maschine kosten. Mit steigender Systemzahl sollen die Preise dann deutlich sinken. Im kommenden Jahr will der Hersteller mit der »OneXafe Solo 3000« noch ein Modell für KMUs nachlegen, das mehr eigenen Speicher mitbringt und auf diese Weise nicht nur Datensicherungen übernehmen, sondern als zentrale Storage-Lösung für unstrukturierte Daten dienen soll.