Investitionen in Entwicklung, Vertrieb und Marketing: 120 Millionen Dollar für SentinelOne

SentinelOne hat seine bisher größte Finanzierungsrunde abgeschlossen. Die neuen Mittel sollen in die Produktentwicklung fließen, aber auch in Vertrieb und Marketing, um sich besser von anderen Endpoint-Security-Anbietern abzuheben.

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SentinelOne hat 120 Millionen Dollar bei Investoren eingesammelt. Es ist die bisher ergiebigste Finanzierungsrunde für den Endpoint-Security-Spezialisten, der in der Vergangenheit etwa 110 Millionen Dollar von Third Point Ventures, Redpoint Ventures, Granite Hill und Data Collective erhalten hatte. Diese Investoren sind auch dieses Mal wieder dabei, dazu gesellen sich mit Insight Partners sowie Samsung Venture Investment Corporation und NextEquity aber auch neue Geldgeber.

Das frische Geld soll zum einen in Forschung und Entwicklung fließen, um den auf Verhaltensanalysen und KI basierenden Endpoint-Schutz weiterzuentwickeln. Zum anderen sollen aber auch Vertriebs- und Marketingaktivitäten verstärkt werden, um weiter zu wachsen und eine stärkere Differenzierung gegenüber Wettbewerbern zu erreichen.

»Hinter SentinelOne stehen ein erfahrenes Team und eine disruptive Technologie«, sagt Tomer Weingarten, CEO und Mitgründer des mittlerweile sechs Jahre alten Unternehmens. »Wir waren die ersten, die eine Endpoint-Protection-Plattform mit Endpoint Detection and Response, das heißt die Prävention, Identifizierung, Abwehr und Jagd von Bedrohungen, in einem einzigen autonomen Agenten vereint haben.« Und nun sei man auch der erste Anbieter, der KI-basierten Schutz auf wirklich jeden Endpunkt vom IoT-Device über Notebook und PC bis in die Cloud bringe.

SentinelOne hat eigenen Angaben zufolge mehr als 2.500 Kunden und wuchs zuletzt um 217 Prozent im Jahr.