Steigende Umsätze mit Netzwerk-Security: Sicherheit als Wachstumstreiber in der Smart-City

Die Stadt der Zukunft ist vernetzt und smart. Eine entscheidende Rolle wird dabei das Thema Sicherheit spielen. Denn neben Investitionen in die Netzinfrastruktur gehören Security-Investitionen zu den wichtigen Wachstumstreibern in der Smart City.

Sicherheit zählt zu den wesentlichen Wachstumstreibern in der Smart City.
(Foto: ponsulak - Fotolia.com)

Der Bereich »Kommunikationsdienste & Netzwerksicherheit« wird eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Smart Cities spielen. Über 13 Prozent wird dieser Bereich in den nächsten fünf Jahren durchschnittlich wachen. 2017 lag das Umsatzvolumen allein in Deutschland bei rund 3,5 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie »Der deutsche Smart-City-Markt 2017–2022. Zahlen und Fakten«, die der eco Verband und Arthur D. Little gemeinsam durchgeführt haben.

»Sichere und schnelle Netzwerkverbindungen sind integraler Bestandteil der Städte von morgen«, sagt Markus Schaffrin, Sicherheitsexperte und Geschäftsbereichsleiter Mitglieder Services im eco – Verband der Internetwirtschaft und ergänzt: »Sie schützen vorhandene Infrastruktur effektiv vor Cyberangriffen und sorgen für einen stabilen und kosteneffizienten Datenverkehr.«

Bereits heute stellen Netzwerk-Services inklusive Beratung, Implementierung und Wartungsarbeiten rund 75 Prozent der Umsätze mit Netzwerk-Sicherheit. Insgesamt prognostiziert die Studie ein Umsatzwachstum von jährlich 16,5 Prozent – von 20,4 auf 43,8 Milliarden Euro. Zehn Marktsegmente mit meist zweistelligen jährlichen Wachstumsraten sind dafür verantwortlich. Den größten Anteil daran haben mit 65 Prozent des gesamten Smart-City-Marktes 2017 die vier Segmente Transport & Logistik, Kommunikationsdienste & Netzwerksicherheit, Physische Sicherheit sowie Gebäudeautomatisierung.

Neben Netzwerksicherheit zählen laut Studie auch öffentliches Internet (WLAN) und Glasfaserinfrastruktur zu den wichtigen Wachstumsbereichen. Die Anzahl der Hotspots verdoppelt sich von heute rund drei Millionen auf rund sechs Millionen bis 2022. Die Anzahl der Haushalte mit direktem Glasfaseranschluss (FTTH) wird sich von aktuell rund einer Million bis 2022 auf etwa zwei Millionen steigern. Damit würden etwa sechs Prozent der deutschen Haushalte über einen solchen Anschluss verfügen. Gleichzeitig werden die Preise, den die Haushalte für einen Glasfaseranschluss zahlen müssen, weiter sinken.