»RC500« und »RD500«: Toshiba bringt neue NVMe-SSDs für Consumer

Mit »RC500« und »RD500« hat Toshiba zwei NVMe-SSDs für Gamer vorgestellt. Es dürften die letzten sein, die noch den Namen »Toshiba« tragen.

Die »RD500« ist die leistungsstärkere der beiden neuen Toshiba-SSDs
(Foto: Toshiba)

Toshiba hat zwei neue SSDs vorgestellt, die PCIe 3.0 Gen3 x4 und NVMe unterstützen. Beide haben M.2-Format mit 22 x 80 Millimetern und sind mit 96-lagigem TLC-NAND bestückt. Die »RC500« ist eher für Gelegenheitsspieler und Anwender gedacht, die ihren Mainstream-Rechner aufrüsten wollen. Die »RD500« dagegen für anspruchsvolle Gamer und PC-Bastler.

In beiden SSDs kommen von Toshiba entwickelte Controller zum Einsatz, in der RC500 einer mit vier und in der RD500 einer mit acht Kanälen. Die RC500 soll beim sequentiellen Schreiben bis zu 1.600 MByte pro Sekunde erreich und bis zu 1.700 MByte pro Sekunde beim sequentiellen Schreiben. Bei Random Writes sind es 355.000 IOPS und bei Random Reads 410.000 IOPS. Die RD500 wiederum bringt es auf 3.200 beziehungsweise 3.400 MByte pro Sekunde bei sequentiellen Schreib- beziehungsweise Lesevorgängen. Bei zufälligen Writes und Read sind es bis 625.000 respektive 685.000 IOPS.

Beide Drives sollen im vierten Quartal auf den Markt kommen. Zu diesem Termin soll Toshiba Memory zwar schon als Kioxia firmieren, die Retail-Produkte werden allerdings erst im Auftaktquartal 2020 umbenannt – dem Jahresabschlussquartal des Herstellers. RC500 und RD500 dürften damit die letzten SSDs sein, die noch den Namen »Toshiba« tragen.

Die RC500 soll mit 250 GByte, 500 GByte und 1 TByte zu haben sein, die Garantiezeit beträgt drei Jahre. Die RD500 wird es mit 500 GByte, 1 TByte und 2 TByte geben, wobei die Garantiezeit hier fünf Jahre beträgt. UVPs stehen allerdings noch nicht fest.