Computex-Neuheiten von Intel: Intel nennt Details zu »Ice Lake« und »Project Athena«

Intel hat auf der Computex nicht nur einen Blick auf seine 10-Nanometer-Prozessoren erlaubt, sondern auch Details zu »Project Athena« genannt, das die Vorgaben für schnellladende 5G-Ultabooks definiert.

Gregory Bryant, Senior Vice President und General Manager von Intels Client Computing Group bei der Vorstellung der neune Intel-CPUs auf der Computex
(Foto: Intel)

Nach einigen Verzögerungen hat es Intel geschafft, serienreife CPUs im 10-nm-Verfahren zu produzieren. Auf der Computex in Taipei stellte der IT- Riese vergangene Woche die ersten Prozessoren für Ultrabooks vor.

Die Prozessoren der 10. Generation mit dem Codename »Ice Lake« basieren auf der neuen CPU-Mikroarchitektur - bekannt unter dem Codenamen »Sunny Cove« - und der nächsten Grafikprozessor-Generation Gen 11.

Auf der Computex zeigte Intel die neuen Mobil-Prozessoren namens »Ice Lake U«, die ab Herbst 2019 in Ultrabooks verbaut verkauft werden sollen. Sie zeichnen sich durch CPU-Kerne mit kräftig überarbeiteter Architektur, eine komplett neue Gen-11-Grafikeinheit, schnelleren Arbeitsspeicher und besser integrierte Schnittstellen wie Thunderbolt 3 aus. Ausgestattet mit Intels »Deep Learning Boost«, einem KI-Beschleuniger, der Deep-Learning-Workloads verbessert, sollen die CPUs einen umfangreichen Einsatz von Künstlicher Intelligenz für PCs ermöglichen.

Das Portfolio umfasst Core i3-, i5- und i7-Prozessoren mit bis zu 4 Kernen und 8 Threads, einer maximalen Turbofrequenz von 4,1 und einer Grafikfrequenz von bis zu 1,1 GHz.

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