»Diskstation DS1618+«: Synology erweitert Plus-Serie um ein 6-Bay-Modell

Die neue »Diskstation DS1618+« soll nicht nur das schnellste NAS in der Plus-Serie von Synology sein, sondern auch eine Lücke im Portfolio schließen. Dort fehlte bislang ein Gerät mit sechs Laufwerksschächten für den semiprofessionellen Bereich sowie kleine und mittlere Unternehmen.

Mit sechs Laufwerksschächten soll die »Synology Diskstation DS1618+« eine flexiblere RAID-Konfiguration erlauben
(Foto: Synology)

Während viele Privatnutzer derzeit von NAS-Systemen mit zwei Laufwerksschächten auf Geräte mit deren vier umsteigen, geht der Trend im Business-Bereich zu 6-Bay-Modellen. Hier klaffte im Portfolio von Synology lange eine Lücke, die seit dem vergangenen Jahr langsam geschlossen wird. Den Anfang machte die »Diskstation DS3018xs«, der nun mit der »Diskstation DS1618+« das nächste System folgt, das insbesondere für den DACH-Markt wichtig ist. Denn es erweitert die Plus-Serie des Herstellers, die seine erfolgreichste in der Region ist. Dass sich diese so gut verkauft, liegt laut Dennis Schellhase, Head of DACH Market bei Synology, auch daran, dass »Nutzer oft nicht nur Einstiegsgeräte wollen, sondern Wert auf Leistungsreserven legen«.

Daher hat der Hersteller auch mit der Umstellung der Hardware-Basis seiner Plus-Modelle begonnen und setzt nicht mehr auf Atom-Prozessoren der »Avalon«-Reihe (C2000), sondern »Denverton«-CPUs (C3000). Die sollen beim Schreiben ein Performance-Plus von etwa elf und beim Lesen von etwa 33 Prozent bringen – sind die Daten verschlüsselt, liegt der Leistungszuwachs der neuen Plattform gegenüber der alten laut Synology sogar noch deutlich höher. Dementsprechend bezeichnet der Hersteller das neue DS1618+ auch als »das schnellste NAS der Plus-Serie«. Es soll bis zu 586 MByte pro Sekunde schreibend und bis zu 1.551 MByte pro Sekunde lesend erreichen.

Mit den sechs Laufwerksschächten bieten sich viele RAID-Optionen an, etwa zwei RAID-5-Verbünde oder »noch besser« (Schellhase) ein RAID 5 oder 6 in Kombination mit einem RAID 1, in dem zwei SSDs stecken. So lässt sich die Performance des Systems verbessern, ohne dass der PCIe-Slot belegt wird. Er kann für eine weitere Netzwerkkarte verwendet werden. »Der zusätzliche Bay ist so wichtig«, betont Schellhase mit Blick auf die 5-Bay-Modelle, auf die sich Synology lange konzentriert hatte.

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