Watchguard verstärkt Engagement für MSPs: »Managed Services bedeuten nicht, 24/7 erreichbar zu sein«

Mit servicetauglichen Produkten und der »Watchguard Cloud« will Watchguard seinen Partnern das MSP-Business erleichtern. Gerade kleine Systemhäuser könnten sich oft nur schwer vom Hardware-Verkauf lösen und hätten falsche Vorstellungen vom Geschäft mit Managed Services, hat der Hersteller festgestellt.

Michael Haas, Area Sales Director Central Europe bei Watchguard
(Foto: Watchguard)

Im Frühjahr hatte Watchguard mit der »Watchguard Cloud« eine neue Plattform für die zentrale Verwaltung von Kunden, Lizenzen und Security-Diensten an den Start gebracht. Diese soll MSPs und Partnern, die sich zu solchen weiterentwickeln wollen, die Arbeit erleichtern. Allerdings fällt gerade kleinen Systemhäusern der Einstieg in den attraktiven Markt oft nicht leicht. Sie beschäftigen sich zwar mit monatlich abgerechneten Dienstleistungen, denken dabei aber vor allem an Wartungsverträge – im Prinzip verkaufen sie weiterhin Hardware. Watchguard will sie daher mit seiner langjährigen Erfahrung und mit Hilfe seiner Distributoren Also und ADN dabei unterstützen, richtige Managed Services anzubieten und ein neues Geschäftsfeld aufzubauen.

Bisweilen gehe es schlicht darum, Partnern die Sorgen zu nehmen – etwa dass sie für Managed Services rund um die Uhr verfügbar sein müssten, berichtet Michael Haas, Area Sales Director Central Europe bei Watchguard. »Managed Services bedeuten aber nicht, 24/7 erreichbar zu sein«, versichert er, »das ist in den meisten Fällen weder notwendig, noch wird es von Kunden erwartet.« Denen reiche es normalerweise, wenn man – ganz wie im Verkaufs- und Projektgeschäft – zeitnah auf ihre Anfragen antworte und Konfigurationsänderungen oder andere Anpassungen zu den normalen Geschäftszeiten vornehme. Security-Notfälle könne man dagegen gut über Automatismen und Regeln abfangen. »Als Technologieanbieter bringen wir keine Lösungen auf den Markt, die eine 24/7-Überwachung brauchen«, so der Manager.

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Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von Ludwig Storch , 12:10 Uhr

…»Managed Services bedeuten aber nicht, 24/7 erreichbar zu sein«….

Es kann aber sehr sinnvoll sein den Kunden da abzuholen, wo er gerade ist.

Das gelingt z.B. mit echten Serviceplattformen wie unserer Lösung "FelixPlan".

Durch die Integration zum Kunden werden ihm viele Wege eröffnet sein Anliegen, seine Bestellungen oder seine Wünsche zu äußern, dann wenn er sein Zeitfenster dafür hat.

Das entlastet den Support und führt zu echtem Servicegewinn im Managed Service.