Vom Familienbetrieb zum internationalen Systemhaus: Steigende Ansprüche bei Securelink

Mit der Übernahme durch Securelink wurde iT-Cube vor gut zwei Jahren zum Teil eines internationalen Systemhauses. In diesem positioniert man sich als Spezialist für Industrial Security und expandiert nach Norden. Im Gespräch mit CRN hebt Firmenchef Matthias Rosche die Bedeutung von Consulting hervor.

Matthias Rosche, General Manager von Securelink Germany, auf der »Detect & Defend 2019«
(Foto: CRN)

Wie schnell der Aufstieg vom regionalen zum internationalen Player auch im Systemhausgeschäft manchmal erfolgen kann, hat in den vergangenen Jahren die Münchner iT-Cube Systems vorgemacht. Vor gut drei Jahren noch ein ziemlich familiärer Betrieb mit etwa 25 Mitarbeitern und ein SIEM-Spezialist für den süddeutschen Raum ist das mittlerweile als Securelink Germany firmierende Unternehmen inzwischen weit über 100 Köpfe stark und deckt ein deutlich größeres Themenspektrum ab.

Eingeleitet wurde das, was der heutige Chef Matthias Rosche ein Stück weit auch als »Kulturschock« sieht, Ende 2016 mit der Übernahme durch die Securelink Group. Mit der kamen neue Hersteller wie Check Point und F5 sowie neue Themen wie Endpoint- und Netzwerk-Security ins Portfolio, doch auch die Ansprüche stiegen. So musste sich das Systemhaus aus seiner Heimatregion herauswagen und ein Thema finden, mit dem es sich innerhalb der Securelink Group positionieren kann. Mittlerweile ist das geschafft: Man hat eine Niederlassung in Frankfurt eröffnet und Teams im Rheinland aufgebaut, um dortige Kunden betreuen zu können; und man ist in der internationalen Systemhaus-Gruppe federführend bei Industrial Security. Was in diesem Bereich hierzulande erarbeitet und entwickelt wird, wird von Securelink früher oder später auch in den Benelux-Staaten, Skandinavien und Großbritannien vermarktet. Umgekehrt profitiert man von der Arbeit der anderen Regionalgesellschaften, die ihrerseits erprobte Security- und Infrastrukturservices für den deutschen Markt liefern.

»Industrial Security ist für uns ein Service-Thema«, erklärt Rosche im Gespräch mit CRN. Zwar starte man in der Regel mit klassischen Projekten, doch aus denen versuche man immer Standards abzuleiten, die sich dann als Managed Service bereitstellen lassen. Dementsprechend achte man auch bei der Wahl der eingesetzten Produkte sehr stark auf Mandantenfähigkeit und MSP-Programme bei den Herstellern. »Denn wenn wir keinen Service damit erbringen können, hat es für uns keinen Wert«, so die Einschätzung des Securlink-Germany-Chefs.

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Kommentare (4) Alle Kommentare

Antwort von Strixner , 19:17 Uhr

Ooohps - da schmückt sich ja einer mit fremden Federn! … und man fragt sich, was veranlasst Doc Rosche, wie er in der Branche von manchem genannt wird, zu offensichtlich alternativen Fakten? Hat er nach mehr als 100 Tagen im Amt denn gar nichts Eigenes vorzuweisen? Muss er von seinen aktuellen Themen ablenken? Ist das gar das vorweggenommene "Aus" nachdem es bei T-Systems auch schon nicht gut für ihn lief? Oder bezieht sich die Überschrift einfach nur auf sein Gehalt. Sorry, Doc - hab nur mal so gefragt.

Antwort von tuxtux , 18:58 Uhr

Da haben Sie sich aber ein schönen Bären aufbinden lassen, lieber Herr Dubsky. Ein Faktencheck wäre angesagt, statt unreflektiert den Technokraten-Sprech von Dr. Rosche wiederzugeben, z.B. Umsatz-/ Gewinnentwicklung, Mitarbeiterzuwachs, Geschäftsfeldentwicklung, Kundenzusammensetzung, Produktmix, … stattdessen lassen Sie es zu, dass der Ex-Integralis-Mann, der sich noch nicht mal ein Jahr bei T-Systems halten konnte, die Leistungen der IT-CUBE kleinredet und Unwahrheiten verbreitet. Guter Journalismus geht anders!

Antwort von 2Big2Fail , 18:07 Uhr

Was für eine dreiste Tatsachenverdrehung! Für mich als ehemaligen Kunden echt enttäuschend, so schlecht recherchierte Artikel lesen zu müssen. Die NL FFM gibt's seit mindestens 5 Jahren abgesehen davon, dass IT-Cube schon immer überregional im deutschsprachigen Raum agiert hat. Für Industrial Security haben Merz und seine Mannen mit viel Weitsicht schon 2015 Dienstleistungskonzepte entwickelt. Und btw, lieber Herr Dr. Rosche - die Zielgruppen sind ganz andere, das Fachwissen und die einsetzbaren Lösungen ebenfalls! Erfolgreich am freien Markt umsetzen ist eben doch etwas anderes als intern positionieren. Für mich kulturell schockierend ist eher, die Tatsache, dass Pioniergeist und Innovationskraft kaum noch erkennbar sind - wie leider so oft, bei solcher Art Übernahmen.