Laptop-Reparatur-Studie 2018 von Wertgarantie: Warum Gaming-Laptops häufiger zur Reparatur müssen

Gaming-Laptops sind beliebt, aber auch reparaturanfällig. Das hat der Spezialversicherer Wertgarantie in einer Umfrage unter mehr als 11.000 Notebook-Usern herausgefunden. Das sind die Schwachstellen.

Gamer lassen häufiger reparieren

Sieben Prozent der befragten Laptop-Nutzer besitzen einen speziellen Gaming-Laptop. Rund zwei Drittel von ihnen sind Männer (65 Prozent), 35 Prozent Frauen. Auch die Verteilung auf die einzelnen Altersgruppen birgt keine Überraschung: Besonders stark vertreten sind Gaming-Laptops mit rund 39 Prozent in der Altersklasse von 30 bis 39 Jahre. In der jüngeren Zielgruppe, im Alter von 18 bis 29 Jahre, sind diese nur bei jedem Fünften (22 Prozent) vertreten, da diese Altersklasse wohl mehr auf einer Konsole spielt. 19,6 Prozent sind es in der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen, 14,2 Prozent bei den Nutzern zwischen 50 und 59 Jahren. Mit lediglich rund sechs Prozent nutzen die über 60 Jährigen Gaming-Laptops am wenigstens.

Gaming-Laptops sind in der Anschaffung ziemlich teuer und kosten gerne mal ab 1.500 Euro aufwärts. Zusätzlich werden sie oftmals noch vom Nutzer mit besserer Hardware, Grafikkarte und Co. optimiert. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass der Reparaturanteil bei Nutzern von Gaming-Laptops höher ist als bei Standard-Laptops. Wie die Umfrage von Wertegarantie ergibt, lassen 46 Prozent der Nutzer von Gaming-Laptops ihr Gerät im Schadenfall reparieren, bei Besitzern eines Standard-Laptops sind es hingegen nur 39 Prozent.