DexxIT: 20 Jahre Spezialdistribution: »Der Handel mit Ware hat höchste Priorität«

DexxIT hat allen Grund zum Feiern: 20 Jahre alt geworden, hat sich der Grossist aus Würzburg vom Fotospezialisten für den IT-Channel längst zum Spezialdistributor für Speicherlösungen, Peripherie und Grafiktables entwickelt. Mehr denn je wird die fortschreitende Digitalisierung das Geschäft des Unternehmens bestimmen.

Rauer Wind im vergangenen Jahr

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(Foto: DexxIT)

Judith Öchsner und Stefanie Gundlach, die im September vergangenen Jahres von Hans-Jürgen Schneider die Leitung des Spezialdistributors übernommen hatten (CRN berichtete), mussten in diesen ersten neun Monaten bereits einige Marktturbulenzen bewältigen. So spürten sie bei den Umsätzen nicht nur die Auswirkungen des rückläufigen Fotomarktes, nicht zuletzt bedingt durch die von den Markenherstellern veränderten Vertriebskonzepte zu Lasten der Distribution, sondern auch die Folgen durch den Wegfall der Speichermarke Lexar im Jahr 2017. Die dadurch entstandene Angebotsknappheit führte im vergangenen Jahr zu Preissteigerungen und weitere Spannungen im Markt, erklärt Vertriebsleiterin Öchsner. Ungeachtet dessen habe das Unternehmen das Geschäftsjahr 2018 auf Vorjahresniveau abschließen können. Mithin eine Aussage, die ähnlich auch in den vergangenen Jahren immer wieder getroffen worden ist, ohne dass man sich zu genaueren Zahlen geäußert hat. Allein die Muttergesellschaft, die Duttenhofer Group, weist ihre Geschäftsergebnisse aus. Demzufolge lag der Umsatz des Konzerns bei etwa 290 Millionen Euro.

20 Jahre DexxIT bieten nicht nur die Gelegenheit zu einer Reminiszenz auf einen Distributor, der als eigenständiges Vertriebsteam innerhalb der Duttenhofer Group zwischen Fotofachhandel und digitaler Welt agierte, sondern zugleich auch Anlass, einen Blick auf die Zukunft zu werfen; »zumindest auf die kommenden zwei bis drei Jahre«. Und da sieht Judith Öchsner eine durchaus positive Entwicklung – auch weil man rechtzeitig neue Produktsegmente ins Portfolio aufgenommen habe. Dazu gehören beispielsweise Computer-Peripherie, Monitore, Convertibles und Grafiktables. Allesamt Produktgruppen, mit denen der Grossist die Verluste aus dem Stammgeschäft ausgleichen konnte. Mehr noch: Das erste Quartal des laufenden Jahres habe sich »sehr gut entwickelt«. Mithin erwarte sie für das Gesamtjahr 2019 ein positives Ergebnis, wobei Öchsner dabei nicht nur das Umsatzergebnis sieht, sondern vor allem auch die Margenentwicklung.