Acer zieht positive Jahresbilanz: Teure 2-in-1s lassen bei Acer die Kasse klingeln

Acer ist seit dem vergangenen Jahr wieder in der Erfolgsspur. Besonders erfreulich hat sich das Geschäft in Deutschland entwickelt, was Acer-Chef Wilfried Thom darauf zurückführt, dass der Hersteller inzwischen mehr hochwertige Geräte zu deutlich höheren Preisen verkauft.

Wilfried Thom verantwortet als Geschäftsführer der Acer Computer GmbH und Vice President Western Europe Acers Geschäft in sämtlichen westeuropäischen Märkten
(Foto: CRN)

Bereits auf dem Partnerevent Acer Insights im Frühjahr 2017 hatte Acers Westeuropa-Chef Wilfried Thom allen Grund zur Zufriedenheit. Nach einer lange Jahre andauernden Durststrecke hätte sich das Geschäft des Herstellers bereits seit 2016 wieder stabilisiert (CRN berichtete). Seit Jahresbeginn 2017 verzeichne Acer gar wieder zweistellige Zuwachsraten, so Thom. Und dieser Wachstumsschub hätte sich über das Jahr auch nicht abgeschwächt.

Im Gespräch mit CRN zog Thom eine äußerst positive Bilanz für das Gesamtjahr 2017. Nicht nur auf Konzernebene wären alle Quartale des Jahres gut verlaufen. Im wichtigen deutschen Markt sei das Geschäft sogar noch besser gelaufen. »Europa ist nach wie vor die wichtigste Region für Acer und Deutschland ist mit Abstand der wichtigste Markt in EMEA«, so Thom im Gespräch mit CRN. Und die deutsche Landesgesellschaft habe 2017 nicht nur profitabel gewirtschaftet, sondern laut Thom auch ein Umsatzwachstum ausweisen können. Der Hersteller hätte sich in einem insgesamt rückläufigen PC-Marktumfeld zudem überproportional gut geschlagen und bei den Verkäufen sogar zulegen können.

Übersicht

Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von Stroh , 16:30 Uhr

Warum verkaufen sich Chromebooks nicht? Weil kein Hersteller sich die Mühe macht das Produkt zu promoten und zu erklären. Es ist halt eine neue Produktkategorie (wie z.B. einst Tablets). Wenn der Hersteller die Produkte nur listet und sonst weiter nichts unternimmt braucht man sich nicht wundern das nicht viel passiert. Als Fachhändler kenne ich die Produkte auch nicht wirklich. Woher auch? Ich weiß lediglich das es sie gibt (habe davon gehört). Habe aber keine Ahnung wofür sie gedacht sind, was sie können und wer die Zielgruppe sein soll. Wenn die Hersteller nicht massiv Aufklärungsarbeit leisten bzw. Dauerleihgeräte anbieten weiß ich nicht warum ich solche Geräte einkaufen/anbieten sollte - geschweige denn Kunden dafür finden bzw. Zielgruppen auftun.