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Telekom erweitert offene Qivicon-Plattform

22. August 2016, 12:01 Uhr   |  Folker Lück

Telekom erweitert offene Qivicon-Plattform
© Deutsche Telekom

Die Telekom erweitert ihre Smart Home-Plattform Qivicon.

Die herstellerübergreifende Smart Home-Plattform »Qivicon« von der Deutschen Telekom wird weiter wachsen. Auf der IFA stellt der Netzbetreiber neue Partnerunternehmen vor.

Die Unternehmen »E wie einfach« und Bitron Video nutzen das White Label-Komplettangebot der Telekom, um ihren Endkunden in den kommenden Monaten eine Smart Home-Lösung unter eigener Marke anzubieten. Die Unternehmen stellen ihren Kunden neben einer App und kompatiblen Komponenten auch die neue Home Base 2.0 zur Verfügung und bieten diese über ihre eigenen Vertriebswege an. E wie einfach wird sein Angebot in Deutschland starten, Bitron Video hat neben Italien unter anderem auch Frankreich als Zielmarkt im Visier. Damit ist Bitron Video neben der österreichischen eww und der niederländischen KPN das dritte Unternehmen, das sein internationales Smart Home-Angebot auf Basis der Qivicon-Plattform vermarktet.

»Damit befindet sich Qivicon klar auf Erfolgs- und Wachstumskurs«, freut sich Thomas Rockmann, Leiter Connected Home Deutsche Telekom. »Wir partnern mit über 40 Unternehmen, sind in verschiedenen europäischen Ländern vertreten und bieten Anwendern zahlreiche Apps und Komponenten von unterschiedlichen Herstellern, um das Zuhause sicher, komfortabel und energieeffizient zu gestalten«, so Rockmann. »Wir werden unser Angebot weiter ausbauen, neue Produkte und Partner integrieren sowie weitere Märkte angehen«.

Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan hat Qivicon den »European Connected Home New Product Innovation Award 2016« verliehen. »Das Ergebnis von Frost & Sullivan zeigt, dass die Qivicon Smart Home-Plattform der Deutschen Telekom aufgrund des offenen und herstellerübergreifenden Ansatzes derzeit das führende System ist«, sagt Anirudh Bhaskaran, Senior Research Analyst von Frost & Sullivan.

Um den Anforderungen des internationalen Marktes gerecht zu werden, wird es die neue Home Base 2.0 ab Herbst 2016 in verschiedenen Varianten für die unterschiedlichen Märkte geben, da sich diese in Bezug auf die bevorzugten Funkprotokolle unterscheiden. Äußerlich sind die Modelle identisch, sie unterscheiden sich jedoch in den vorab integrierten Protokollen. So wird das Modell, welches unter anderem für den deutschen Markt vorgesehen ist, mit HomeMatic, Homematic IP sowie ZigBee Pro ausgeliefert und auch DECT ULE ist bereits vorbereitet. Eine weitere Variante enthält neben ZigBee Pro auch das Z-Wave Funkmodul. Die neue Home Base 2.0 – egal in welcher Variante – lässt sich außerdem nicht nur per Kabel mit dem DSL-Router verbinden, sondern jetzt auch kabellos über WLAN. Nutzer können zudem die Anzahl der Funkprotokolle auch weiterhin selbstständig per USB-Stick erweitern, sobald das jeweilige Protokoll von der Plattform unterstützt wird. Dazu besitzt die Home Base 2.0 zwei USB-Ports.

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