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Aus nach zwei Jahren

Shopkick gibt Geschäft in Deutschland auf

19. Dezember 2016, 11:37 Uhr   |  Elisa Loy

Shopkick gibt Geschäft in Deutschland auf

Die Einkaufs-App Shopkick sollte Kunden mehr in die Läden ziehen. In Deutschland zieht sich das US-Unternehmen jetzt zurück. Zukünftiger Fokus soll der amerikanische Heimatmarkt sein.

Shopkick zieht sich nach nur zwei Jahren aus dem deutschen Markt zurück. Dabei hatte die Shopping-App mittlerweile hierzulande 2,8 Millionen Nutzer und namhafte Partner wie Saturn, Douglas oder Karstadt. Die amerikanische Muttergesellschaft glaube aber nicht mehr an das Geschäft in Deutschland und wolle sich mehr auf den Heimatmarkt USA konzentrieren, wie der »Location Insider« berichtete.

Die Shopping-App belohnt ihre Nutzer mit Bonuspunkten beim Betreten eines Geschäftes und nicht wie beispielsweise Paypal erst beim Kauf. Zusätzlich können Firmen Partner von Shopkick werden. Teilnehmer können per App die Produktetiketten fotografieren und zusätzliche Punkte sammeln. Sie lassen sich in Prämien umwandeln und sollen potentielle Kunden nicht nur in einen Laden locken, sondern sie auch dazu verleiten Produkte in die Hand zu nehmen.

Erste Hinweise für den Misserfolg soll es mit dem Ausstieg des Launch-Partners »Gravis« gegeben haben. Der Grund: Die Anreize durch Shopkick seien für die Gravis-Zielgruppe nicht geeignet gewesen. Weitere Gründe für die Entwicklung war die starke Konkurrenz durch Paypal sowie eine Missglückte Aktion von Shopkick selbst. Dabei wurden ohne Absprache Treuepunkte für den Besuch von Edeka, Rewe und Tankstellen vergeben. Dabei waren diese gar keine Partner.

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