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Synergien auf allen Ebenen

Schneider Electric will in die Breite wachsen

08. April 2020, 09:55 Uhr   |  Natalie Lauer

Schneider Electric will in die Breite wachsen
© Schneider Electric

Schneider Electric Standort in Marktheidenfeld, Bayern

Schneider Electric möchte er in die Breite wachsen. Deshalb werden Partner mit optimalem Know-how ausgestattet und ihre Chancen auf Rentabilität durch Maßnahmen wie Konfiguratoren oder die Weitergabe von Leads gesteigert.

Schneider Electric möchte zwar weiterhin neue Partner hinzugewinnen, aber gleichzeitig den bestehenden 4.025 Partnern eine Verbreiterung ihres Angebots ermöglichen. Unter dem Motto »2020 go Wide« hat es sich der Elektrotechnik-Konzern auf die Fahne geschrieben, das Know-how der Partner in den Feldern »Develop«, »Specialize« und »Education« auszubauen. Letzteres umfasst Zertifizierungen, für deren Erwerb Schneider Electric die Schulungsreihe »Learn & Lunches« initiiert hat. Darüber hinaus werden weitere Schulungen wie beispielsweise zu Tools und Konfiguratoren auf der Schneider-Electric-Website angeboten. Kurz: Das Unternehmen möchte Partner und Reseller mit dem bestmöglichen Wissen ausstatten, damit diese in der Lage sind, ihren Endkunden einen optimalen Service zu bieten.

Karin Hernik, Regional Channel + Partner Team Manager bei Schneider Electric
© Schneider Electric

Karin Hernik, Channel Director DACH bei Schneider Electric

Aus diesem Credo heraus ist auch eine Netzwerk-Plattform entstanden, die es Partnern ermöglicht, andere spezialisierte Partner in Projekte zu holen und diese gemeinsam als Spezialistenteam zu stemmen. Ein weiteres Tool zur Steigerung der Rentabilität von Partnern ist das »Opportunity Registration Program«, und Edge-Konfiguratoren sorgen für mehr Effizienz. Außerdem gibt der Konzern Leads für Modernisierungsprojekte an geeignete Partner weiter und kurbelt so abermals ihr Geschäft an.

Learn & Lunches
Damit die Reseller sich stetig weiterbilden, hat Schneider Electric die Education-Initiative Learn & Lunches ins Leben gerufen. Die Kurse finden zur Mittagszeit in einem virtuellen Klassenzimmer statt – den Lunch dazu sponsert der Konzern in Form eines Gutscheins einer einschlägigen Essen-Bestellseite. Während man also sein Mittagessen genießt, vermitteln ein Referent und ein Technikprofi in 30 Minuten Wissenswertes zu einem bestimmten Thema beziehungsweise Segment wie etwa Services, Software, Retail, Industrie oder Edge.

»Am Ende jeder Lerneinheit gibt es ein kleines Quiz zum Kursinhalt. Teilnehmer können so ihr neu generiertes Wissen gleich abrufen«, erklärt Karin Hernik, Channel Director DACH bei Schneider Electric.

Wer ein Modul verpasst, kann dieses problemlos nachholen, da die Kurse aufgezeichnet werden und so auch im Nachhinein zur Verfügung stehen. Die neue Schulungsreihe Learn & Lunches ist für ein Jahr aufgesetzt und findet im monatlichen Turnus statt. Will heißen: Insgesamt zwölf Zertifizierungen können damit innerhalb eines Jahres erworben werden.

Mit Teamwork zum Ziel
Insbesondere Digitalisierungsprojekte können sehr komplex sein und erfordern häufig mannigfaltige Expertise seitens der Partner. Da eine Spezialisierung in allen Gefilden in der Regel ein Ding der Unmöglichkeit ist, macht es in solchen Fällen Sinn, weitere Spezialisten an Bord zu holen. So lassen sich derartige Projekte optimal abwickeln.

Aus diesem Grund stellt Schneider Electric seinen Partnern eine Plattform zur Verfügung, die Spezialisten aus dem Partnernetzwerk anzeigt. Sie dient nicht nur dem Austausch untereinander, sondern fungiert als eine Art »Spezialistenbörse«, auf der sich der ideale Partner für ein anstehendes Projekt finden lässt. »Wir legen Wert darauf, dass Projekte von Partnern mit bestem Know-how realisiert werden. Deshalb stellen wir diese Plattform zur Verfügung. Sie ermöglicht es unseren Partnern, ihre Stärken mit jenen anderer zu vereinen und komplexe Projekte im Verbund zu meistern«, bemerkt Hernik.

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