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Synergien auf allen Ebenen

Schneider Electric will in die Breite wachsen

08. April 2020, 09:55 Uhr   |  Natalie Lauer | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Gemeinsame Sache mit Allianzpartnern

Auch fernab der virtuellen Welt bringt Schneider Electric Partner zusammen. So hat der Konzern beispielsweise in Kooperation mit HPE im Januar dieses Jahres einen Showroom zum Thema Digitalisierung in ihrem Berliner Office initiiert. Ebenfalls hätte am 12. März ein solches Event angestanden – diesmal in Zusammenarbeit mit Cisco und Tech Data. Als Dreh-und Angelpunkt der Veranstaltung war eine in dem neuen »Scheider Electric EcoStruxure Micro Data Center 6U«, einem Wandgehäuse für Edge-Umgebungen, integrierte Cisco-Lösung, genauer gesagt Switches, geplant. Allerdings hat Covid-19 diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung gemacht und das Event musste ausfallen.

»Bei Veranstaltungen dieser Art können Reseller bestimmte vorkonfigurierte und standardisierte Lösungen entdecken, die bei einem Distributor der Wahl mit einer einzigen Artikelnummer bestellbar sind«, erklärt Hernik.
Sobald sich die Krise gelegt hat und die damit einhergehenden Restriktionen nicht mehr gelten, sollen derartige Events einmal pro Quartal stattfinden.

Anreiz für höhere Rentabilität
Das Opportunity Registration Program (ORP) ist ein Bonusprogramm für Partner, die eine neue Geschäftschance wahrnehmen und das jeweilige Projekt beim Endkunden eigenständig abwickeln. Innerhalb eines standardisierten Registrierungsprozesses werden dabei sämtliche relevanten Vorverkaufsaktivitäten erfasst. Genehmigte »Opportunities« bleiben über einen Zeitraum von sechs Monaten registriert und ermöglichen den Erhalt spezieller Rabatte.

Mit dem Programm möchte Schneider Electric die Rentabilität der Partner erhöhen, indem es mittels finanzieller Vorteile Anreize schafft, neue Geschäfte mit APC-Produkten zu generieren. Der Rabatt, den Partner bei der Meldung von Projekten erhalten, richtet sich dabei nach der jeweiligen Partnerstufe. Innerhalb von acht Stunden kann dem Endkunden damit der für ihn geltende Sonderpreis übermittelt werden, da das Ganze digital abläuft.

Digitale Prozesse für mehr Effizienz
Für Edge-Lösungen hat Schneider Electric einen Local-Edge-Konfigurator eingerichtet. Mit steigender Anzahl der bedienten Kategorien – es stehen insgesamt fünf zur Verfügung, darunter zum Beispiel Rack, USV oder Software – erhöht sich der Rabatt. Laut Hernik wird der Konfigurator bereits gut angenommen, unter anderem weil sich dort die Server-Systeme der Allianzpartner per Drag & Drop integrieren lassen.

In der Vergangenheit musste das erstellte Angebot erst dem Innendienst übermittelt werden, der den Sonderpreis dann genehmigt hat. Diesen zeitaufwendigen Prozess umgeht Schneider Electric jetzt, indem alles online abläuft: Das Budgetangebot kann unmittelbar gemacht werden, ebenso wird das Angebot automatisch auf Plausibilität geprüft. Nach spätestens 24 Stunden steht der finale Preis fest.

Modernisierung mit dem richtigen Partner
In Datacentern und Serverräumen verkürzen sich aufgrund des laufenden Anstiegs der zu bewältigenden Datenmengen die Erneuerungszyklen zunehmend. Bemerken Mitarbeiter von Schneider Electric während eines Technikeinsatzes, dass Bedarf für Modernisierung herrscht, gibt der Konzern den Lead digital über ein spezielles System an Partner mit entsprechender Qualifikation weiter. Sofern es dessen Kapazitäten erlauben, ist dieser dazu aufgerufen, dem Kunden innerhalb von 24 Stunden ein Modernisierungsangebot zu übermitteln. Ansonsten gibt das System den Kontakt an einen anderen potenziellen Partner weiter, der sich dann der Sache annimmt. Das »Modernisierer-Netzwerk« ist bundesweit aufgestellt und gliedert sich in einzelne Spezialisierungssegmente wie beispielsweise Healthcare.

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