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Vom Raumsystem zur Desktop-Lösung

Polycom hilft Händlern beim Einstieg in Videconferencing

19. April 2012, 13:54 Uhr   |  Ulrike Garlet

Polycom hilft Händlern beim Einstieg in Videconferencing

Kay Ohse, Area Sales Vice President bei Polycom

Viele IT-Reseller verpassen nach Ansicht von Polycom zurzeit den Einstieg ins lukrative Geschäft mit Videokommunikation. Mit seinem neuen »Partner Choice«-Programm senkt der amerikanische Hersteller jetzt die Hürden für den Einstieg in den Videoconferencing-Markt.

Der Markt für Videoconferencing ändert sich rasant. Während Unternehmen für ein Raumsystem bislang 20.000 Euro auf den Tisch legen mussten, sind professionelle Lösungen mittlerweile schon für 5.000 Euro zu haben. Visuelle Kommunikation wandert zudem immer stärker auf den Desktop und wird damit für jeden Mitarbeiter zugänglich. »Videokonferenzen sind mittlerweile keine eigene Disziplin mehr, sondern werden normaler Bestandteil einer Business-Lösung«, sagt Kay Ohse, Zentraleuropachef von Polycom, im Gespräch mit Computer Reseller News.

Der amerikanische Spezialist für Videokonferenz-Lösungen ist deswegen gerade dabei, sich zwei zusätzliche Standbeine aufzubauen: Zwar erwirtschaftet Polycom in seinem Kerngeschäft mit Raumsystemen und Desktop-Lösungen für Executives noch immer den Großteil seines Umsatzes. Zudem gewinnt jedoch das Infrastrukturgeschäft mit Medienservern und Komponenten, die Videoconferencing-Funktionalitäten von Streaming bis Raumbuchungen bereitstellen, an Bedeutung. »Das wird ein immer wichtigeres Thema, weil Videokonferenzen zunehmend auf dem Desktop ankommen«, sagt EMEA-Chef Ohse.

Eine wichtigere Rolle spielt bei Polycom zudem das Geschäft mit softwarebasierenden Clients für Endgeräte. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona hat der Videokonferenz-Anbieter Anfang des Jahres einen Client für das iPhone 4S gelauncht, der Videoconferencing auf dem neuesten Modell von Apples Smartphone ermöglicht. »Vom klassischen Videokonferenzgeschäft kommend haben wir den Bogen gespannt um visuelle Kommunikation auf jedem Endgerät zu ermöglichen«, erklärt Ohse die Strategie von Polycom.

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