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»Cloud findet mit oder ohne uns statt«

Mitel bereitet Produkte und Partner auf den Cloud-Einstieg vor

17. November 2015, 15:11 Uhr   |  Stefan Adelmann

Mitel bereitet Produkte und Partner auf den Cloud-Einstieg vor
© Mitel

»Das Irrationale ist am unteren Ende angesiedelt«: Martin Bitzinger, General Manager Enterprise bei Mitel

Mitel treibt die Themen Mobility und Cloud voran. Mit »MiCollab« kommt jetzt eine UCC-Lösung auf den Markt, die Unternehmen die Mobilisierung sowie Zentralisierung ihrer Kommunikationsinfrastruktur erlauben soll. Anfang 2016 folgen dann Cloud-Angebote.

Kommunikationsanbieter Mitel will sich verstärkt im Mobility-Umfeld positionieren und gleichzeitig das Angebot an Cloud-Diensten ausbauen. Besonders Letztere stellen eine Neuheit im hiesigen Portfolio des Unternehmens dar. Zwar erwirtschaftet der kanadische Konzern weltweit schon rund zehn Prozent mit Produkten aus der Cloud, hierzulande ließen die Dienste aus den Rechenzentren jedoch noch auf sich warten. Den Anfang macht jetzt die UCC-Applikation »MiCollab«, die ab sofort für deutsche Händler verfügbar ist. Mitel hat die Software für alle gängigen Betriebssysteme von Apple, Blackberry, Google sowie Microsoft entwickelt und will bisher getrennte Funktionen über eine Benutzeroberfläche zusammenführen. Dazu zählen beispielsweise Collaboration, CTI, Desktop-Sharing, Instant Messaging und Video-Kommunikation. »Nutzer erwarten umfangreiche und kontextbezogene Dienste auf jedem ihrer Geräte, sodass geschäftliche Kommunikation eine ähnliche Nutzererfahrung bietet wie private, und mobile Kommunikation sich mehr und mehr so anfühlt, als wäre man im Büro«, erklärt Rich McBee, President und CEO von Mitel.

Ab kommendem Jahr würde Mitel MiCollab dann auch als UC-as-a-Service aus der Cloud anbieten, sagt Martin Bitzinger, General Manager Enterprise bei dem Kommunikationsanbieter. Dreh- und Angelpunkt ist ein Rechenzentrum in Frankfurt, das den hohen Sicherheitsansprüchen der deutschen Geschäftskunden gerecht werden soll und gleichzeitig den Invest für die Partner am Anfang gering hält. Wie der Händler das Angebot aber letztendlich vermarkten will, könne er selbst entscheiden. Tritt er lediglich als Vermittler der Lösung auf, gehen damit das kleinste Risiko sowie die geringsten Investitionen einher. Die Rechnungsstellung erfolge von Mitel an den Kunden, sagt Bitzinger. Es soll aber auch ein White Label-Modell geben, mit dem sich der Partner deutlich stärker einbringen kann und beispielweise auch auf der Rechnung erscheint. Darüber hinaus können Systemhäuser mit eigenem Datacenter die Lösung selbst hosten. Mitel zeigt sich flexibel und will jeden Einzelfall gegebenenfalls mit dem Partner abstimmen.

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