Schwerpunkte

UCC-Lösungen für mobile Mitarbeiter

Kommunikation ohne Einschränkungen

22. Februar 2019, 14:58 Uhr   |  Ulrike Garlet | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 3 .

Anwender im Mittelpunkt

Noch entscheidender für Erfolg oder Scheitern eines UCC-Projekts ist allerdings die Einstellung der Mitarbeiter. In vielen UCC-Projekten denken die Verantwortlichen zu stark in technischen Gesichtspunkten und vernachlässigen es, diejenigen ins Boot zu holen, die mit den Lösungen arbeiten. Denn für die Mitarbeiter verändert sich mit der Einführung von UCC ein Stück weit auch ihr Arbeitsalltag. Werden die Mitarbeiter nicht entsprechend geschult und lehnen die Technik ab, ist die Adoptionsrate von UCC-Anwendungen in der Praxis meist gering. »Entscheidend für die tatsächliche Entfaltung der Vorteile von UCC-Lösungen ist die Akzeptanz der Mitarbeiter. Je deutlicher diese erfahren, dass UCC die Kommunikations- und Geschäftsprozesse vereinfacht und somit ihren Arbeitsalltag erleichtert, desto höher ist die Bereitschaft, mit den Softwareprodukten zu arbeiten«, weiß Vogel. »Eine neue UCC-Lösung ist erst dann erfolgreich eingeführt, wenn nicht nur die technischen Voraussetzungen gegeben sind, sondern wenn der intuitive Umgang mit diesen Lösungen sich in den Arbeitsalltag der Mitarbeiter integriert hat«, bestätigt auch Damovos UCC-Spezialistin Lena-Alice Nörthemann.

Ein allgemeingültiges UCC-Konzept, das in jedem Unternehmen zum Einsatz kommen kann, gibt es dementsprechend nicht. Eine passende Lösung muss immer auf die individuellen Anforderungen zugeschnitten werden. Neben dem Verkauf der passenden Hard- und Software ist es in UCC-Projekten dementsprechend die Aufgabe von Systemhäusern, ihre Kunden umfassend zu beraten und die einzelnen UCC-Bausteine anschließend zu einem maßgeschneiderten Konzept zusammenzufügen.

Dieses Konzept kommt in jüngster Zeit immer häufiger aus der Cloud. Laut der Studie »Unified Communications and Collaboration: 2019 Research Study« des Marktforschungsunternehmens Nemertes haben 67 Prozent der Unternehmen zumindest einen Teil ihrer UCC-Anwendungen in die Cloud verlagert. Die Marktforscher von Gartner gehen davon aus, dass sich UCC-as-a-Service in den kommenden drei Jahren gegenüber standortbasierten Lösungen am Markt endgültig durchsetzen wird. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen nutzen derzeit die Möglichkeiten, alle Kommunikationsdienste mit einem einfachen Bezahlmodelle über die Cloud zu beziehen. »In Zukunft werden UCaaS-Tools die Basis für einen virtuellen Arbeitsplatz bilden«, ist sich Sukamal Banerjee, Corporate Vice President, bei HCL Technologies sicher.

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1. Kommunikation ohne Einschränkungen
2. Kosten sinken
3. UCC wird mobil
4. Anwender im Mittelpunkt

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