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Headsetspezialist Jabra stellt Vertrieb neu auf

Jabra sucht neue Partner

12. Juni 2017, 14:58 Uhr   |  Michaela Wurm | Kommentar(e)

Jabra sucht neue Partner

Lisa Davidian, Director Channel Marketing, und Gregor Knipper, Managing Director von Jabra

Weil Märkte und Partnerlandschaften zusammenwachsen hat Jabra seinen Vertrieb in der EMEA-Region umstrukturiert und stärker auf den Channel ausgerichtet. Der Hersteller will auch neue Partner gewinnen, die das schlummernde Potenzial im Headset-Markt erschließen.

Der Headsetspezialist Jabra hat seine Organisation in EMEA umgekrempelt und mit einem noch stärkeren Fokus auf den Channel ausgerichtet. Diana Nour El Din wird in der neu geschaffenen Rolle als Managing Director EMEA Channel das Partnergeschäft Channel europaweit koordinieren.

Gregor Knipper ist neuer Managing Director für Jabra Business Solutions in der neu strukturierten Region EMEA Central, die die DACH-Länder, Osteuropa und Russland umfasst. Dadurch wurde die Anzahl der Vertriebsregionen in EMEA von fünf auf drei reduziert, um flexibler und schneller am Markt agieren zu können, berichtet Knipper im Gespräch mit CRN. »Die Partnerlandschaft in EMEA wächst zusammen«, so Knipper. Auch immer mehr Distributoren wären länderübergreifend tätig.

Die Zahl seiner Distributoren will der Headsethersteller trotzdem nicht verringern. Lieber mehr als weniger, meint Knipper. Viele Partner hätten ohnehin einen Distributor, mit dem sie bevorzugt arbeiten. »Wir lassen uns da eher vom Kunden leiten«. Außerdem wären Distributoren auch eine Möglichkeit, neue Partner zu erreichen, die den wachsenden Headset-Markt adressieren könnten.

Denn Trends wie Digitalisierung und die neue mobile Arbeitsweise der Millenials, die in den Unternehmen ankommen, bieten jede Menge Potenzial für neue Arbeitsplatzmodelle zu denen auch Headsets gehören. »Für einen Partner, der einen professionellen Computerarbeitsplatz verkauft, ist ein Headset ein wichtiger Teil der Lösung«, betont Knipper. Ein weiterer Vorteil sei die Vielzahl verschiedener Einsatzszenarien und Benutzer, die sich nicht mit drei Modellen wie bei PCs abdecken ließen. Headsets wären zudem komplementär zu vielen Produkten und eine gute Einstiegslösung, um weiterführende Lösungen wie UCC, Digital Workspace oder Cloud zu verkaufen.

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2. Ungenutztes Potenzial im SMB-Markt

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