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Handynummer nicht preisgeben bei Telefonaten

25. März 2009, 13:00 Uhr   |  Werner Veith

Handynummer nicht preisgeben bei Telefonaten

Bei »nvoice« von Nfone steht die Telefonanlage zentral im Rechenzentrum des Anbieters. Auf dem Tisch des Anwenders steht nur ein IP-Telefon.

Dank Fixed-Mobile-Convergence (FMC) von Nfone wird das Handy eines Nutzers zur mobilen Nebenstelle. FMC-Funktion ist Teil der virtuellen Telefonanlage »nvoice«. Bei Handy-Gesprächen sehen die Partner so nur die Durchwahl im Büro.

Nicht jeder gibt seine Handynummer beruflich gerne heraus, denn forthin ist er für den anderen überall erreichbar. Mit Fixed-Mobile-Convergence (FMC) steht nur noch die Büronummer auf der Visitenkarte, trotzdem ist der Anwender auch übers Handy erreichbar. Bei Telefonaten sieht das Gegenüber nur die Durchwahl im Büro. Mit Hilfe der FMC-Lösung von Nfone wird ein Handy zu einer mobilen Nebenstelle. Dazu läuft ein entsprechender Client auf dem Gerät. Die FMC-Funktion ist Teil der virtuellen Telefonanlage »nvoice« des Anbieters. Dabei steht die Anlage in den beiden Rechenzentrum von Nfone. Beim Nutzer steht nur das IP-Telefon auf dem Tisch.

Besitzt der Anwender im Büro ein Wireless-LAN, dann kann er sich über das Internet mit dem Handy mit der Nvoice-Telefonanlage verbinden. Für interne Gespräche fallen dann überhaupt keine Gebühren an. Verlässt der Anwender das Büro, bucht sich das Handy automatisch über GSM/UMTS bei der Anlage ein. Führt der Nutzer dabei ein Telefonat, transferiert das Nvoice-System dieses transparent auf die neue Verbindung.

Da das Handy als Nebenstelle im System läuft, stehen auf dem Gerät auch alle Anlagenfunktionen wie Umleiten, Makeln oder Weiterverbinden zur Verfügung. Über die Präsenzfunktion erkennen Kollegen, ob der Anwender gerade telefoniert. Dies funktioniert auch bei der Chef-Sekretärinnen-Funktion. Außerdem kann sich der User in Gruppen der VoIP-Anlage einbuchen.

Den FMC-Client gibt es derzeit für Mobiltelefone mit Symbian. Dazu gehören etwa die »E«- und »N«-Serie von Nokia. Außerdem werden Blackberry und Windows-mobile unterstützt. Das iPhone ist in Vorbereitung. Den Installationsvorgang startet der Nutzer über eine SMS.

Auch mit FMC-Client kann der Anwender auch ganz normal ohne Anlage mit seinem Handy telefonieren. Die FMC-Funktion ist im Preis für einen Nebenstellenanschluss eingeschlossen. Dieser kostet pro Monat knapp 7 Euro. Für etwas weniger als 3 Euro gibt es eine Flatrate ins deutsche Festnetz dazu.

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