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Mobile Geräte: Apple

Gerüchte um Netbook von Apple verdichten sich

12. März 2009, 06:00 Uhr   |  Bernd Reder | Kommentar(e)

Gerüchte um Netbook von Apple verdichten sich

Vorbild für Apples Netbook? Der EeePC T91 von Asus mit Touch-screen.

Aussagen des taiwanesischen Elektronikherstellers Wintek haben Spekulationen Auftrieb gegeben, Apple werde ein Netbook auf den Markt bringen. Wintek arbeitet angeblich mit Apple bei der Entwicklung »neuer Produkte« zusammen.

Oder bringt Apple doch eher ein Edel-Notebook heraus, wie das Vaio P von Sony?
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Oder bringt Apple doch eher ein Edel-Notebook heraus, wie das Vaio P von Sony?

Dass Apple dem Treiben von Firmen wie Acer, Asus, Dell, Hewlett-Packard oder Sony tatenlos zusehen wird, halten Marktexperten für unwahrscheinlich. Alle diese Firmen haben in den vergangenen Monaten Mini-Notebooks, sprich Netbooks, auf den Markt gebracht.

Doch ob nun auch Apple an einem solchen System arbeitet, ist umstritten. Auftrieb erhielten solche Spekulationen durch einen Bericht der chinesischen Zeitung Commercial Times. Diese will erfahren haben, dass Wintek im Auftrag von Apple an einem Display arbeitet, das für das neue Netbook bestimmt ist.

Bei dem Bildschirm soll es sich um einen Touchscreen handeln. Auch das Wall Street Journal (WSJ) stützt die These von einem Gerät, das eine Mischung aus portablem Multimedia-Internet-Device und Netbook sein soll – unter Berufung auf »Kreise, die Apple nahe stehen«. Einen vergleichbaren Rechner hat Asus mit dem EeePC T91 auf der CeBIT vorgestellt.

Nobel-Netbook wie das von Sony?

Andere Apple-Experten setzen laut WSJ dagegen eher auf ein klassisches Netbook. Allerdings ließ Apple-Chef Steve Jobs Ende vergangenen Jahres verlauten, der Hersteller werde sich, getreu seiner Markenpolitik, nicht dazu herablassen, ein Billig-Netbook für 500 Dollar herauszubringen.

Apple stünde eher ein Edel-Netbook im Hochpreisbereich gut zu Gesicht. Auch hier gibt es bereits einen Vorreiter: Sony hat mit dem Vaio P im vergangenen Monat einen solchen Rechner herausgebracht.

Das System mit einer Atom-CPU von Intel, GPS-Chip, UMTS-Modul, WLAN und einem 8-Zoll-LED-Display wiegt rund 640 Gramm. Als Betriebssystem dient Windows Vista. Es kostet rund 1000 Euro. Mit diesem Preis könnte sich sicherlich auch Steve Jobs anfreunden.

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