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IoT und Datenschutzrisiko

FBI warnt vor smartem Spielzeug

21. Juli 2017, 13:37 Uhr   |  Elisa Loy


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Anbindung an Internet ist potentielles Risiko

Laut FBI können durch die smarten Spielzeuge Informationen wie der Name des Kindes, die Schule, Vorlieben, Aktivitäten oder Abneigungen durch normale Konversation oder über die Umgebung preisgegeben werden. In Verbindung mit der Internetanbindung stelle diese Datensammlung eine potentielle Bedrohung dar: Schon die Nutzungsbedingungen können eine Datenweitergabe auch an Dritte vorsehen. So gäbe es Spielzeug, bei dem die Software zur Spracherkennung von einem Drittanbieter kommt. Zudem mangele es oft an Sicherheitsvorkehrungen, beispielsweise einer ordentlichen Verschlüsselung bei der Datenübertragung und -speicherung. Das ist nicht wirklich überraschend. Experten zufolge gilt das IoT allgemein als eher einfach und günstig als tatsächlich sicher. Doch gerade bei smarten Spielsachen sind Kinder dem damit verbundenen Risiko ausgesetzt und können selbst kaum gegensteuern.

Das FBI warnt außerdem, dass Angreifer auch versuchen könnten, intelligente Spielzeuge via WLAN oder Bluetooth für ihre Zwecke zu missbrauchen. Verbraucher sollten deshalb bei solchen Produkten online recherchieren, ob Sicherheitsforscher oder Konsumentenschützer Probleme ausgemacht haben.

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