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Boom bei Videokonferenzen

Facebook baut seinen Messenger aus

03. April 2020, 13:21 Uhr   |  Andrej Sokolow, dpa

Facebook baut seinen Messenger aus
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Die aktuelle Beliebtheit von Videokonferenzdiensten ist auch Facebook nicht entgangen: Das Portal will mitziehen und bietet seinen Messengerdienst seit neuestem über eine eigenständige App an.

Facebook will vom Boom der Videokonferenzen in der Coronavirus-Krise profitieren und bringt seinen Chatdienst Messenger mit einer eigenständigen App auf Windows- und Mac-Computer. Bisher mussten die Nutzer dafür Facebooks Website im Browser verwenden - und schon auf dieser Basis habe sich die Nutzung für Anrufe im vergangenen Monat mehr als verdoppelt, schrieb Messenger-Chef Stan Chudnovsky am Donnerstag. Der Messenger, der bisher vor allem für die Nutzung auf Smartphones gedacht war, hat insgesamt mehr als 1,3 Milliarden Nutzer.

Zugleich gab es in jüngster Zeit starkes Wachstum bei Konkurrenten. So erreichte der Videokonferenz-Dienst Zoom im März die Marke von 200 Millionen Nutzern an einem Tag. Im Dezember waren es erst zehn Millionen gewesen. Zoom ist eigentlich auf Unternehmen ausgerichtet - doch in der aktuellen Krise sprangen auch viele Schulen, Kirchen und Verbraucher auf die Plattform auf. Zoom musste allerdings auch mehrere Sicherheitslücken stopfen und sich gegen Kritik an seinen Datenschutz-Praktiken verteidigen (CRN berichtete).

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