Schwerpunkte

BI-Lösung statt Excel

Digitale Transformation als Wachstumsmotor

25. Oktober 2016, 10:35 Uhr   |  Elisa Loy | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 3 .

Nachholbedarf im Mittelstand

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Während größere Unternehmen sich um Geschwindigkeit und effektive Auswertung Gedanken machen, haben kleinere und mittelständische Firmen noch großen Nachholbedarf in Sachen Digitalisierung insgesamt. »Im Mittelstand, den definieren wir mit einer Useranzahl zwischen 300 und 500, haben sich 70 bis 80 Prozent der Unternehmen noch gar nicht mit dem Thema Business Intelligence befasst« berichtet Sven Wulf, Geschäftsführer des Systemhaus Schneider & Wulf EDV-Beratung. »Oft kommt noch Excel zum Einsatz, die Daten werden in den einzelnen Abteilungen, beispielsweise in der Warenwirtschaft, aufbereitet und dann in Form von PDFs zu Verfügung gestellt. Das ist natürlich zu statisch, einseitig und unflexibel.«

Auch bereits bestehende Systeme müssen im Zuge der Digitalisierung modernisiert werden, um mit den steigenden Erwartungen Schritt halten zu können: »Im Zuge von Big Data und der wachsenden Erwartungshaltung bei der Datenanalyse sind viele BI-Systeme modernisierungsbedürftig. Die Integration der Daten mit einer verlässlichen Qualität bleibt weiterhin eine der größten Herausforderungen«, sagt Thomas Strelow, Geschäftsführer von Oraylis. »Gleichzeitig müssen die Unternehmen unterscheiden zwischen den Daten, über die sie verfügen sowie den Daten, die sie wirklich brauchen. Das ist nicht immer deckungsgleich. Wer hier nicht an der richtigen Stelle investiert, bleibt schnell hinter den Erwartungen.«

Demnach können sich die IT-Systemhäuser auf ein deutliches Wachstum einstellen, denn wenn der Mittelstand nicht den Anschluss verlieren möchte, muss zukünftig deutlich mehr Budget in Business Intelligence-Lösungen fließen.

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1. Digitale Transformation als Wachstumsmotor
2. Trends: Visualisierung, Datenqualität und Self Service
3. Deutschland setzt auf Predictive Analytics
4. Nachholbedarf im Mittelstand
5. IT-Berater und Systemintegratoren profitieren
6. Komplex, aufwendig, aber zukunftsrelevant

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