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Sicherheitslücke in iOS

Behörde nimmt iPhone-Warnung zurück

27. Mai 2020, 22:26 Uhr   |  dpa | Kommentar(e)

Behörde nimmt iPhone-Warnung zurück
© Apple

Das BSI sieht die Schwachstelle in der Mail-App von Apples iOS mit dem aktuellen Patch ausgeräumt.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), das unter anderem die IT der Bundesregierung absichert, hat seine Warnung vor der E-Mail-App auf Apples iPhones und iPad-Tablets nach einem Update zurückgenommen. Die Behörde riet am Mittwoch zugleich, die aktuellen Versionen des Betriebssystems umgehend zu installieren.

Das BSI hatte vor gut einem Monat empfohlen, die vorinstallierte Mail-App wegen neu entdeckter Sicherheitslücken zu löschen oder die Synchronisierung der Mails abzuschalten. Durch die Schwachstellen sei »potenziell das Lesen, Verändern und Löschen von E-Mails möglich«, warnte die Behörde. Apple erklärte damals, dem Konzern lägen keine Beweise vor, dass die Schwachstellen zum Nachteil von Kunden genutzt würden - und ließ sich mehrere Wochen Zeit mit der Veröffentlichung des schützenden Updates.

Die Sicherheitslücke wurde in den iOS-Versionen 12.4.7. und 13.5. für die iPhones sowie iPadOS 13.5. geschlossen. Teil von iOS 13.5. sind auch Schnittstellen für die geplanten Corona-Warn-Apps.

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