Alternative oder Ergänzung zu DSL: QSC setzt auf Richtfunktechnik

Mit »QSC-WLL business« bietet der Kölner Netzbetreiber symmetrische Bandbreiten von zwei bis 100 Mbit/s bei einer Dienstverfügbarkeit von 99 Prozent im Jahresmittel. Die Richtfunkstrecken werden vor der Installation auf Machbarkeit überprüft, auch eine Reseller-Variante ist im Angebot.

Funkmast mit Richtfunkeinheit: Netzbetreiber QSC bietet auch Reseller-Produkt an (Foto: QSC AG)

Businesskunden in 42 Regionen und Ballungszentren adressiert QSC mit der Richtfunklösung »QSC-WLL business«. Bei diesem Angebot gebe es keine Überraschungen auf der »letzten Meile«, betont der Anbieter. Die Richtfunkstrecken werden vor der Installation auf Machbarkeit überprüft: Der so genannte »Line Of Sight« - oder LOS-Check. Der gesamte Installationsprozess wird ohne Vorlieferanten direkt von QSC organisiert und ausgeführt.

Die mitgelieferten Router sind für Sprachdienste oder Backup-Leitungen standardmäßig vorbereitet. Über die Richtfunkstrecke - bei entsprechend hohen Bandbreiten - eine Vielzahl gleichzeitiger Telefongespräche inklusive Quality of Service (QoS) abwickeln.

»WLL-business« ist in 42 Regionen und Ballungszentren im Bundesgebiet verfügbar. QSC bietet ab 279 Euro im Monat Bandbreiten von zwei bis 100 Mbit/s bei Mindestlaufzeiten von 12 bis 36 Monaten. Die einmalige Installationsgebühr, je nach Bandbreite und Laufzeit ab 449 Euro netto, beinhaltet die Aufbauarbeiten für den Funkmast am Kundenstandort. Darin enthalten sind die Einbindung in den bestehenden Blitzschutz sowie Elektriker- und Materialkosten bei bis zu 100 Meter Verkabelung am Standort.

QSC-Reseller erhalten die Produkte unter dem Namen »QSC-Resale WLL«. Auf Anfrage kann QSC auch WLL-Bandbreiten bis zu 2 Gbit/s zur Verfügung stellen.