Veränderungen über Change-Management gestalten: Unified-Communications: Planung ist kein Luxus

Bei der Einführung von Unified-Communications achten Unternehmen nicht immer auf die Planung und begleitende Maßnahmen. Fehler dadurch kosten hinterher deutlich mehr. Fehlende Akzeptanz gefährdet das Vorhaben als Ganzes.

Der Charme von Unified-Communications (UC) besteht darin, Geschäftsprozesse auch in der Kommunikation besser zu verknüpfen. Verschiedenste Kommunikationskanäle werden integriert. So sollen sich Gesprächspartner schneller erreichen oder Abstimmungsprozesse vereinfachen lassen. Damit wird aber auch deutlich, dass es bei UC nicht damit getan ist, eine bestimmte Software zu installieren. Leider scheinen Unternehmen aber eher so an dieses komplexe Unterfangen heranzugehen. Als Folge davon kommt es zu Frust bei den Mitarbeitern, die erst einmal mit der verkorksten Installation leben müssen. Eventuell scheitert das Projekt auch langfristig, weil es keine ausreichende Akzeptanz im Unternehmen findet. Zwei besondere Gründe dafür hat der Netzwerk-Infrastruktur-Dienstleister Auvida ausgemacht: Eine fehlende Planung und Steuerung der Veränderungen in der Unternehmenskultur.

Planung und Change-Management sind bei Unified-Communications-Projekten kein Luxus.

Das Problem bei UC beginnt schon darin, dass Unternehmen das Know-how fehlt, um gegenüber ihrem Dienstleister beziehungsweise Systemhaus überhaupt ihre Wünsche auszudrücken. Anstatt sich hier etwa über entsprechende Workshops fit machen zu lassen, sparen Unternehmen lieber. Als Ergebnis bekommen sie dann nicht unbedingt die Lösung, die sie eigentlich haben wollten.

Zwar geht es bei UC um die Gestaltung der Kommunikationsprozesse. Dennoch hängt alles auch von der darunter liegende Infrastruktur ab. Diese muss zusätzlichen VoIP- und Video-Verkehr aufnehmen können und die Übertragungsqualität sichern. Um dies zu klären, gibt es so genannte VoIP-Assessments. Dieses zeigt etwa auf, ob die aktiven Netzwerk-Komponenten die notwendigen Funktionen mitbringen.

Über VoIP-Testverkehr wird geprüft, wie es mit der Sprachqualität aussieht. Liefert das Netz nicht die notwendige Qualität, dann werden Nutzer mit der IP-Telefonie keine Freude haben. Klagen der Gesprächspartner über mangelnde Verständlichkeit sind dann eine Folge.

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