270 Niederlassungen werden abgewickelt: BT schließt 90 Prozent seiner Standorte

Die britische Telekom will die Zahl ihrer Niederlassungen im Vereinigten Königreich in den nächsten Jahren von derzeit 300 auf nur noch rund 30 reduzieren. Diese sollen dafür hochmodern und technisch top ausgestattet sein.

So stellt sich BT die neuen hochmodernen Niederlassungen vor
(Foto: BT Group)

British Telecommunications (BT) will seine Strukturen grundlegend umbauen und verschlanken. Neben dem Umzug des Hauptsitzes in London sollen im Rahmen des »The Better Workplace Programme« bis 2023 insgesamt bis zu 270 ihrer derzeit 300 Niederlassungen in Großbritannien aufgegeben werden. Statt der kleinteiligen Niederlassungsstruktur soll das Geschäft künftig überwiegend aus acht Regionalzentralen geführt werden. Diese sollen in modernen und technologisch topaktuell ausgestatteten Bürogebäuden in Belfast, Birmingham, Bristol, Cardiff, Edinburgh, Ipswich (Adastral Park), London und Manchester entstehen und zugleich zu einer Art Hotspot für den 5G-Ausbau werden. Indem jede Vertriebsregion ihre eigene Zentrale bekommt, begegnet die BT Group auch direkt den Ängsten aus Schottland und Nordirland, nach dem Brexit könnten einige Teile des Vereinigten Königreichs in wichtigen Bereichen wie der Telekommunikation benachteiligt werden. Darüber hinaus wird es dann noch an die 30 kleinere Standorte geben, um die Gebiete außerhalb der großen Ballungszentren abzudecken.