»Travis Touch«: Übersetzer für die Hosentasche

Mehr als 100 Sprachen beherrscht der kleine Übersetzer »Travis Touch«, den ein niederländisches Startup entwickelt hat. Nun soll er auch über den deutschen Fachhandel vertrieben werden.

Handlicher Kommunikationshelfer: »Travis Touch« übersetzt gesprochene Sätze
(Foto: Travis)

Eine Welt ohne Verständigungsprobleme – das ist die Vision des niederländischen Startups Travis. Mit drei Crowdfunding-Kampagnen sammelte es in den vergangenen beiden Jahren mehr als 260.000 Dollar bei über 1.000 Unterstützern ein, um mobile Übersetzer zu entwickeln. Das neueste Modell, der »Travis Touch«, soll nun auch auf dem deutschen Markt verkauft werden, wofür der Hersteller derzeit Fachhändler sucht.

Travis Touch ist ein kompaktes Gerät, etwas kleiner als ein Handy, das 105 Sprachen beherrscht und sehr einfach zu bedienen ist. Über das Touch-Display oder einen Button an der Gerätefront werden die Sprachen ausgewählt, zwischen denen übersetzt werden soll. Links und rechts dieses Buttons finden sich zwei weitere Buttons – jeweils für die beiden Übersetzungsrichtungen. Die drückt man kurz und sagt einen Satz; Travis übersetzt diesen, liest die Übersetzung vor und zeigt sie auf dem Display an.

Laut Hersteller werkeln im Hintergrund 16 Übersetzungsdienste, darunter auch die von Microsoft und Google, im Zusammenspiel mit selbst entwickelter Technologie. 20 Sprachen beherrscht das Gerät auch offline, für die restlichen 85 Sprachen wird eine Internetverbindung via WLAN oder Mobilfunknetz benötigt. Der UVP des Travis Touch liegt bei 249 Euro.

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