Gut laufendes Cloud- und TK-Geschäft: QSC erhöht Umsatzprognose

In den ersten neun Monaten dieses Jahres konnte QSC seinen Umsatz leicht steigern und rechnet nun mit einem deutlich höheren Jahresumsatz als ursprünglich prognostiziert.

(Foto: QSC AG)

Vor allem das Cloud- und das TK-Geschäft laufen bei QSC gut. Zwischen Januar und September dieses Jahres erzielte das Unternehmen in diesen Segmenten Einnahmen von 25,5 und 151,9 Millionen Euro. Das waren Zuwächse von 31 beziehungsweise elf Prozent und der wichtigste Grund, dass man auf Wachstumskurs bleiben konnte. Trotz schwachen Consulting- und Outsourcing-Business legte QSC beim Gesamtumsatz um vier Prozent auf 276,4 Millionen Euro zu und hob nun sogar die Prognose für das Gesamtjahr an. Bisher prognostizierte man einen Jahresumsatz zwischen 345 und 355 Millionen Euro, nun peilt man mindestens 360 Millionen an.

Im Cloud-Bereich profitiert das Unternehmen von der wachsenden Nachfrage nach Cloud-Services und dem IoT-Boom, während sich im TK-Geschäft – das im Sommer in die Tochter Plusnet ausgelagert wurde – vor allen die höhere Nachfrage in der internationalen Sprachterminierung positiv auswirkte.

Das Ebitda sank allerdings leicht ab, von 29,3 auf 27,3 Millionen Euro, operativ habe man jedoch zulegen können, so das Unternehmen: Das Ebit stieg von 6,5 auf 7,0 Millionen Euro. Wegen eines deutlich höheren Steueraufwandes als in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres belief sich der Konzerngewinn auf 1,6 statt 2,6 Millionen Euro.

»QSC ist 2018 auf Wachstumskurs«, bilanziert Vorstandsvorsitzender Jürgen Hermann. »Wir profitieren insbesondere von der hohen Dynamik des Cloud-Geschäfts sowie von einer stärkeren Nachfrage nach TK-Diensten. Von daher erwarten wir nun einen deutlich höheren Umsatz, als zu Jahresbeginn geplant.«