Hallo »Cloudya«: Nfon marschiert stramm in Richtung UCaaS

Mit seinem neuen Kernprodukt »Cloudya« will Nfon den Nutzern eine zentrale Schnittstelle für ihre Business-Kommunikation an die Hand geben. Die plattform- und geräteübergreifende Lösung setzt vor allem auf eine möglichst einfache Bedienung.

Mit Cloudya bringt Nfon eine übersichtliche Kommunikationszentrale für das UC-Zeitalter
(Foto: Nfon AG)

Nfon geht den nächsten Schritt auf dem Weg in Richtung Unified-Communications-as-a-Service (UCaaS). Ab 1. November schickt der Cloud-PBX-Spezialist dafür mit »Cloudya« ein neues Kernprodukt ins Rennen. Dahinter steckt eine innovative Kommunikations-Lösung, die Unternehmen weit mehr zu bieten hat, als der – zumindest für deutsche Redakteurs-Ohren – ein wenig nach abgedroschenem Cloud-Wortspiel klingende Name vielleicht zunächst vermuten lassen würde. Denn mit Cloudya werden für die Kunden unmittelbar viele Versprechen von UC wahr, ohne dass sie dafür erst langwierige Vorbereitungen, Konfigurationen oder Schulungen absolvieren müssen.

Das beginnt bereits beim persönlichen Login, der sofort den direkten Zugang zur Lösung mit all ihren Möglichkeiten freigibt. Dort zeigt sich eine aufgeräumte und moderne Oberfläche, bei der sich Nfon offensichtlich von etablierten Lösungen wie Skype Inspiration geliehen hat. Auf einen Blick lassen sich Kontakte aus verschiedenen Quellen samt ihrem Onlinestatus und einer Gesprächshistorie überprüfen, Anrufe oder auch Konferenzen initiieren und Funktionen wie die Voicemailbox steuern. Steigt man allerdings tiefer in die User Experience ein, wird schnell klar, dass hier in Sachen UC für den Geschäftseinsatz eher einige etablierte Anbieter noch etwas vom vermeintlich kleinen Neuling lernen könnten. Insbesondere verbindet das sowohl per Browser als auch als Desktop- und Smartphone-App verfügbare Cloudya nahtlos verschiedene Plattformen und Geräte miteinander.

Dem »One-Click«-Versprechen folgend, kann der Nutzer etwa per einfachem Knopfdruck seinen aktiven Kommunikationsplatz vom Smartphone auf den Desktop wechseln und entscheiden, ob er Anrufe auf dem Tischtelefon oder per Headset annehmen, oder sie auf den Anrufbeantworter verweisen will. Das klappt nicht nur im Live-Betrieb, sondern kann über spezielle Weiterleitungsregeln auch automatisiert erfolgen. Dazu können mehrere individuelle Profile erstellt werden, wobei die Regeln jeweils den Anrufern oder Gruppen zugeordnet werden. Dadurch kann man zum Beispiel sicherstellen, dass Anrufe wichtiger Gesprächspartner – und nur dieser – selbst im Meeting oder unterwegs durchkommen.

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