300 neue Mobilfunkstandorte: Telekom erweitert LTE-Netz massiv

Die Deutsche Telekom hat hierzulande im Frühjahr rund 300 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen. Die gesamte Reichweite stieg damit auf 94,4 Prozent gemessen an der Gesamtbevölkerung.

Deutsche Telekom: »Wir müssen den Infrastrukturausbau weiter vorantreiben.«
(Foto: Deutsche Telekom)

Nach Angaben der Telekom werden etwa alle zwei Monate neue Standorte ins Netz integriert. Der Carrier will durch diese Entwicklung die Zahl der Mobilfunk-Standorte von 27.000 im Jahr 2017 auf 36.000 bis zum Jahr 2021 erhöhen. Mit diesem Ausbau sollen nicht nur Lücken in der Netzabdeckung geschlossen werden, sondern auch höhere Bandbreiten in besonders frequentierten Funkzellen verfügbar gemacht werden. Ziel ist es, dass 2019 rund 98 Prozent der Bevölkerung das Netz der Telekom nutzen können. Nicht zuletzt im Hinblick auf die künftige Markteinführung von 5G-Technologien treibt die Telekom nach eigene Angaben den Ausbau voran.

»Wer beim Thema Gigabit Gesellschaft immer auf den Festnetzausbau schaut, springt zu kurz«, sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland. »Mit Blick auf 5G dürfen wir beim Mobilfunkausbau nicht nachlassen. Wir müssen den Infrastrukturausbau weiter vorantreiben.«

In diesem Jahr hat die Telekom in Berlin die ersten kommerziellen Non-Standalone 5G-Antennen für ihr Live-Netz in der Stadt integriert und so einen Test für den 5G-Rollout gestartet. Mit dem Ausbau des Berliner Clusters will die Telekom gleichzeitig die Leistung von 5G in Realbedingungen testen, um sich - je nach Verfügbarkeit des Spektrums - auf den Ausbau der entsprechenden Netze im Jahr 2020 vorzubereiten.