IoT-Projekt der Telekom: Smartes Zuhause für Bienen

Die Deutsche Telekom vernetzt nun auch Bienenstöcke, damit Imker ihre Völker aus der Ferne überwachen können. Je zwei der smarten Bienenstöcke stehen in der Bonner Zentrale und im Münchner Innovation Center.

An der Unterseite des Bienenstocks sitzt die Technik zur Übertragung der Daten in die »T-Systems Cloud«
(Foto: Deutsche Telekom)

Neue Vernetzungstechnologien und smarte Sensoren krempeln derzeit zahlreiche Wirtschaftszweige um, nicht nur die Industrie, in der zahlreiche Produktionsanlagen zum Bestandteil des Internet of Things werden. Auch in der Landwirtschaft – auf Feldern und in Ställen – hilft das Sammeln von Daten dabei, Prozesse zu optimieren und Probleme frühzeitig zu erkennen. In diese Richtung geht auch ein neues Projekt der Deutschen Telekom, die Bienenkörbe mit IoT-Technik ausgestattet hat. Zwei der smarten Zuhause für die fleißigen Honigsammler stehen auf dem Gelände der Konzernzentrale in Bonn und zwei weitere im T-Systems Innovation Center in München. Sie erfassen Informationen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Geräusche aus dem Inneren des Bienenstocks, aber auch dessen Gewicht (sprich: den Füllstand der Waben), und liefern alle Daten in der »T-Systems Cloud« ab. Von dort kann sie eine Imkerin aus der Umgebung von Bonn per App abrufen und aus der Ferne beurteilen, wie es um das Wohlergeben der Bienen bestellt ist.

Die Technik soll Imkern helfen, ihre Bienenvölker zu überwachen, ohne persönlich vorbeifahren und die Insekten stören zu müssen. Zudem können sie die Daten ihrer Bienenstöcke an verschiedenen Standorten einfach vergleichen.