Aus für Nokia S40, iOS 7 und Android 2.3.7: Whatsapp schränkt OS-Support weiter ein

In den nächsten Monaten wird Whatsapp den Support für weitere Betriebssysteme einstellen. Unter anderem müssen sich Nutzer mit iOS 7, Android bis 2.3.7 und Nokia S40 bald nach einer Alternative umsehen.

Whatsapp streicht auch das iPhone 4 mit iOS 7 aus dem Support

Whatsapp setzt seine Aufräumarbeiten beim Support älterer Betriebssysteme weiter fort. Nachdem zum Anfang dieses Jahres bereits die Unterstützung für Vertreter wie Blackberry OS und 10 sowie Windows Phone 8 und Symbian S60 gestrichen wurde, hat die Facebook-Tochter jetzt die Liste der nächsten Streichkandidaten veröffentlicht. Den Anfang macht dabei die noch immer auf zahlreichen Feature-Phones laufende Nokia S40-Plattform, die einst eine Basis von mehr als 1,5 Milliarden Geräten hatte. Im letzten Jahr hatte Whatsapp den Support dafür nach zahlreichen Nutzereingaben noch einmal verlängert, zum Ende dieses Jahres soll nun aber definitiv Schluss sein.

Etwas mehr Vorlaufzeit bekommen die verbliebenen Nutzer von Geräten mit Apples iOS 7 und Googles Android bis einschließlich 2.3.7 (»Gingerbread«), denen noch bis Februar 2020 Support gewährt wird. Wer also beispielsweise ein iPhone 4 oder das Samsung Galaxy S der ersten Generation sein Eigen nennt und weiterhin per Whatsapp kommunizieren will, hat damit noch etwas Zeit, sich nach einem neuen Gerät umzusehen. Das ist insofern zu verschmerzen, als auch Apple und Google selbst diese alten Betriebssysteme schon nicht mehr unterstützten und keine Sicherheitsupdates für sie mehr anbieten.

Da für diese Systeme schon jetzt keine neuen Features mehr entwickelt werden, kann es laut Whatsapp vorkommen, dass einzelne Funktionen schon vor dem offiziellen Support-Ende nicht mehr nutzbar sind.

Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von herbi-13 , 13:58 Uhr

Offenbar gehen immer mehr Hersteller dazu über dem Kunden vorzuschreiben wann er gefälligst eine neue Hard- oder Software zu kaufe hat! Die Kunden sollten einmal darüber nachdenken ob sie alles mit machen was die Hersteller ihnen aufzwingen - in voelen Fällen gibt es auch Alternativen!