Software und Services statt Hardware: Blackberry mit kleinem Gewinn trotz Konzernumbau

Das Geschäft mit Software und Services kann die Ausfälle im Smartphone-Verkauf zwar noch nicht kompensieren, doch immerhin schreibt Blackberry erneut schwarze Zahlen.

Blackberry-CEO John Chen
(Foto: Blackberry)

Trotz laufendem Konzernumbau zum Security- und Service-Spezialisten hat Blackberry im vierten Quartal seines Geschäftsjahres einen Gewinn von 25 Millionen Dollar erzielt. Der Umsatz des einstigen Smartphone-Herstellers schrumpfte indes weiter: von 286 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum auf nun 233 Millionen Dollar. Das liegt in erster Linie daran, dass die mit Geräten und »System Access Fees« erzielten Einnahmen fast komplett weggebrochen sind. Das deutlich wachsende Geschäft mit Software und Services, das von 91 auf 108 Millionen US-Dollar zulegte und einen neuen Rekordwert erzielte, kann das noch nicht vollständig kompensieren. Die von CEO John Chen vor rund anderthalb Jahren angestoßene Transformation des Unternehmens, bei der die Hardware von anderen Herstellern entwickelt und unter der Marke »Blackberry« vertrieben wird, läuft aber noch Plan, wie die wachsenden Software- und Lizenzerlöse zeigen.

Im gesamten Geschäftsjahr 2018 erreichte Blackberry einen Umsatz von 932 Millionen Dollar; im Vorjahr waren es noch 1,3 Milliarden gewesen. Statt einem Verlust von 1,2 Milliarden Dollar konnte das Unternehmen aber einen Gewinn von 405 Millionen Dollar ausweisen.