Ultramobile Devices: Der mobile Multimilliarden-Markt

Das Geschäft mit mobilen Diensten und Devices hat sich in Deutschland zu einem milliardenschweren Markt entwickelt. Zwar wächst die Nachfrage nach Smartphones kaum noch, dafür winken mit der kommenden Mobilfunkgeneration 5G neue Anwendungsmöglichkeiten im B2B.

Distribution hofft auf B2B-Bedarf

Judith Öchsner, Vertriebsleiterin Produktmanagement/Marketing bei dem Würzburger Distributor Dexxit
(Foto: Dexxit)

Herweck-Einkaufsleiter Dominik Walter erwartet deshalb, dass Wachstumsimpulse im Smartphonegeschäft eher aus dem Businessmarkt kommen – auch weil dort Erneuerungszyklen ablaufen würden. Für die kommenden Jahre rechnet er mit einem starken zweistelligen Wachstum bei mobilen Devices im B2B: »Tablets und Smartphones werden immer stärker zur zentralen Kommunikations- und Arbeitsplattform«, so seine Prognose.

Auch Judith Öchsner, Vertriebsleiterin Produktmanagement/Marketing bei dem Würzburger Distributor Dexxit, sieht in Zukunft noch mehr Geschäftspotenzial für Smartphones im B2B. »Mobile Devices wie Tablets und Smartphones spielen im B2B-Geschäft bereits eine wichtige Rolle und sie werden in Zukunft noch erfolgsentscheidender sein«, so Öchsner. »Heute ist es selbstverständlich, dank leistungsstarker mobiler Büros geschäftsrelevante Daten und Infos von überall in Echtzeit zu erhalten und auszutauschen. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben wie der EU-Verordnung zum Datenschutz, sind ab Ende Mai Behörden und Unternehmen verpflichtet, geschäftlich genutzte mobile Devices zur Sicherung gegen Datenklau, Schadsoftware und Krypto-Trojaner mit entsprechenden Zubehören aufzurüsten.« Das eröffne dem Handel neue Möglichkeiten, Zubehör und Dienstleistungen rund um mobile Devices anzubieten.

»Obwohl der Businessmarkt ein wichtiger, stabiler Wachstumsmarkt ist, erwarten wir noch stärkere Wachstumsimpulse aus dem Consumer-Bereich, da in diesem Segment neue Extras, Designs und Farben das Statussymbol Smartphone aufwerten und diese deshalb im großen Umfang nachgefragt werden.«