Ultramobile Devices: Der mobile Multimilliarden-Markt

Das Geschäft mit mobilen Diensten und Devices hat sich in Deutschland zu einem milliardenschweren Markt entwickelt. Zwar wächst die Nachfrage nach Smartphones kaum noch, dafür winken mit der kommenden Mobilfunkgeneration 5G neue Anwendungsmöglichkeiten im B2B.

Private Endkunden bestimmen die Trends

Asus Country Head Jan Schneider
(Foto: Asus)

Der Markt ist nach wie vor sehr stark Consumer-getrieben. Die Anforderungen und Wünsche der privaten Endnutzer, in Deutschland sind das laut Bitkom vor allem längere Akkulaufzeiten, spielen bei der Geräteentwicklung eine maßgebliche Rolle. Aber die zahlreichen Anwendungsszenarien im privaten Gebrauch bereiten wie etwa bei Tablets letztendlich auch Anwendungen im beruflichen Umfeld den Weg. Wie viele der 23 Million in Deutschland verkauften Smartphones von privaten und wie viele letztendlich von gewerblichen Nutzern gekauft werden, lässt sich kaum beziffern. Hier verschwimmen die Grenzen. Das liegt auch daran, dass der einst starke Providervertrieb in Deutschland nicht mehr der dominierende Vertriebskanal ist.

Mehr als die Hälfte aller Smartphones würden in Deutschland bereits über den »open market« verkauft – mit steigender Tendenz, berichtet Asus Country Head Jan Schneider im Gespräch mit CRN. Und gut 30 Prozent davon würden wiederum über die Retail-Riesen Media Markt und Saturn abgesetzt. Ähnlich wie bei PCs und Notebooks kaufen hier eben auch kleine Gewerbetreibende und oft sogar mittelständische Firmen ihre Smartphones.

Große Unternehmen haben in der Regel Rahmenverträge mit Netzbetreibern und lassen ihren Mitarbeitern die Wahl, sich ein Gerät auszusuchen. Im Projektgeschäft spielen Smartphones tatsächlich noch keine große Rolle.