IoT-Konnektivität: Telekom tritt Industrial Internet Consortium bei

Zukunftsentscheidung: Die Deutsche Telekom ist dem Industrial Internet Consortium (IIC) beigetreten. Verhandelt wird hier über Bedarfe und Rahmenbedingungen zu Standardisierung und Sicherheitsvorgaben für IoT-Dienste und -Geräte.

IoT-Nutzung in der Industrie: Machine-to-Machine kommunizieren Maschinen und Werkstücke miteinander.
(Foto: Deutsche Telekom)

Eine reibungslose IoT-Konnektivität ist in vielen Branchen, einschließlich der Fertigungsindustrie, von großer Bedeutung. Der Beitritt der Telekom soll die europäische Position im international aufgestellten IIC stärken. Im Dialog mit den Mitgliedern des IIC und dessen Partnern will die Telekom Perspektiven zur Interoperabilität von Systemen entwickeln.

Die US-amerikanische Organisation steht international an der Spitze der Treiber der digitalen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft, indem sie die Entwicklung, Einführung und Verbreitung von IoT- und Industrie 4.0-Lösungen vorantreibt. »Wir freuen uns, als Mitglied des IIC mit den Partnern der Community gemeinsam IoT auszugestalten und international weiter voranbringen zu können«, sagt Ingo Hofacker, verantwortlich für das IoT-Geschäft im Telekom-Konzern. »Nur, wenn es uns gelingt, dass die unterschiedlichen Systeme und Technologien international nahtlos zusammenarbeiten, wird Industrie 4.0 ein Erfolgsmodell werden«.

Basis aller IoT-Anwendungen ist Konnektivität. Genau hier investiert die Telekom: Sie baut in acht europäischen Märkten und den USA ein Maschinennetz auf Basis der NarrowBand IoT (NB-IoT)-Technologie auf. Zudem bietet der Konzern seinen Kunden beispielsweise aus der Fertigungs- und Automobilindustrie, der Transportbranche, dem Gesundheitswesen - oder im Falle von Smart City – der öffentlichen Hand vorgefertigte Bündel aus Hardware, Konnektivität, IoT-Plattform und Analyse-Services. Sie lassen sich konfigurieren, kombinieren und erweitern, um individuelle Kundenanforderungen zu berücksichtigen: Kunden haben somit alle vernetzten Dinge und Kosten im Blick, überwachen ihre Maschinen, kombinieren Datenerfassung, -filterung und -analyse und managen den Lebenszyklus ihrer »Dinge« weltweit.

Weltweite IoT-Nutzung

Globale Zusammenarbeit kann wiederum nur bei Kompatibilität der Systeme funktionieren. Für bessere Interoperabilität von Systemen arbeitet das IIC bereits mit der Initiative Plattform Industrie 4.0 zusammen. Die Industrie-orientierte Initiative wurde mit dem Ziel gegründet, das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 der Hightech-Strategie der deutschen Bundesregierung umzusetzen. Die Deutsche Telekom ist Mitglied im Leitungskreis. Das IIC und Plattform Industrie 4.0 haben eine kontinuierliche Zusammenarbeit vereinbart, um zusammen Anforderungen an Normungsgremien zu formulieren, gemeinsame Testumgebungen für die Referenzarchitekturmodelle zu gestalten und gemeinsam die Akzeptanz von Industrie 4.0-Anwendungen zu erhöhen.