Duell in der Wüste: Amazons Alexa gegen Google Assistant auf der CES

Alexa, Google Assistant, Siri: Die Sprachassistenten großer Techkonzerne wetteifern um die Gunst der Nutzer. Auf der Elektronikmesse CES ist vor allem Amazons Alexa erneut nahezu allgegenwärtig. Google hält aber voll dagegen.

Amazon ist mit seiner Echo-Familie ein Überraschungserfolg gelungen

Die diesjährige Technik-Messe CES wird zur Kampfarena digitaler Sprachassistenten. Vor allem Amazon und Google liefern sich einen Showdown. Amazons Assistentin Alexa setzt ihre rasante Expansion auf verschiedenste Geräte aller möglichen Hersteller fort. Unter den in Las Vegas bereits vorgestellten Neuheiten mit Alexa an Bord: Fernseher und Lautsprecher, Kühlschrank und Ofen, Lichtschalter und Rauchmelder, Windows-Computer, ein Badezimmerspiegel und ein Elektroauto, das allerdings erst 2019 auf den Markt kommen soll. Und das alles schon vor dem offiziellen Beginn der Show.

Bereits vor einem Jahr war Amazon mit seinen vielen Partnerschaften der klare CES-Sieger - und lockte damit Google aus der Reserve. Der Internet-Konzern ist erstmals seit Jahren wieder groß auf der Technik-Messe Präsent, um die Werbetrommel für seinen Google Assistant zu rühren. Auf seinem Pavillon neben den Messehallen steht nicht etwa »Google«, sondern »Hey Google«, der Weckruf des Assistenten. Die Worte leuchten von den Leuchtreklamen großer Hotels und werden den Strip entlang von eigens umdekorierten Wagen der Monorail transportiert.

Bei diesem Wettbewerb geht es darum, für den Nutzer immer nur ein Aktivierungswort entfernt zu sein. Man muss die Menschen daran gewöhnen, im Alltag Sprachbefehle zu geben, und dauerhaft ihre Gunst gewinnen. Der Lohn für die Anbieter ist neben der Treue der Nutzer die höhere Dichte der Datenpunkte, die gesammelt werden können.

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Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von Michael B , 08:12 Uhr

Es ist schon verwunderlich wie schön Aplle auf seinen eingenommenen Geld sitzt und die Konkurenz an sich vorbei ziehen lässt.

Ich benutze auf meinem Iphone Siri und Google maps wenn ich eine Routeninformation zu einem bestimmten Ort haben möchte. 10 Sprach-Eingaben, 10 Treffer bei Google. 10 Sprach-Eingaben maximal 5 Treffer bei Siri (Vorsicht, selbst wenn Siri eine positive Rückmeldung macht, kann es der falsche Ort sein …). Da frage ich mich was Apple mit den ganzen Geld macht und warum man für die teueren Produkte keine ordentliche Leistung bekommt. Mich ärgert das.